![]() EnergieberaterEnergieberater der Gemeinde Winterbach![]() Die unabhängige Beratung des Winterbacher Energieberaters umfasst Vorschläge für Maßnahmen bei der Renovierung und beim Neubau zur Energieeinsparung, Einsatz erneuerbarer Energien (z. B. Solaranlagen), Förderungen etc. Günter Böhm ist der Energieberater der Gemeinde Winterbach. Er berät Sie unabhängig und anbieterneutral in allen Fragen zu den Themen
Beratungsgebühr: 23,00 EUR je Beratungsstunde Neue Förderungen für Erneuerbare EnergienDas Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet eine Reihe von Förderungen als Zuschüsse an. (www.bafa.de) Warmwasser-Kollektoranlagen Kleine Anlagen 60 €/m² Effizienzbonus für Solaranlagen und Holzheizung: Dazu erforderlich: hydraulischer Abgleich und Anpassung der Heizkurve der Heizanlage. Wärmepumpen Große Solaranlagen ab 40 m² Innovationsförderung bei Wärmepumpen: Erhöhung der Förderung um 50 %: bei Luft/Wasser bei einer Jahresarbeitszahl von mindestens 4,7 Innovationsförderung: Eine Kumulierung mit anderen öffentlichen Förderungen, z. B. der Gemeinden oder mit zinsgünstigen Darlehen ist zulässig. Die ausführlichen Förderrichtlinien der BAFA kann man sich herunterladen unter Den Antrag auf einen Innovationsbonus kann man herunterladen unter: Weitere Förderungen: Zinsgünstige Darlehen (ca 2,5 %) der KfW unter http://www.kfw.de/ Durch die Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Maßnahmen sind diese Förderungen besonders für Mehrfamilienhäuser interessant. Gut beraten sind diejenigen, die jetzt, solange noch Geld in den Töpfen ist, die Gelegenheit nützen, denn jedes Zuwarten macht die Maßnahmen teurer und damit unwirtschaftlicher. Erneuerbares Wärmegesetz EWärmGDer Landtag BW hat für Wohngebäude beschlossen, dass ein gewisser Anteil der Wärme für Heizung und Warmwasser durch Erneuerbare Energien gedeckt werden muss. Deckung des Wärmebedarfs durch Erneuerbare Energien Baujahr Anteil Erneuerbare Energie ab wann Das gilt als erfüllt, wenn: >Kollektoranlage mit 0,04 m² für jeden m² Wohnfläche > Baujahr vor 1977 Forderung der EnEV um 40 % überschritten siehe auch http://www.um.baden-wuerttemberg.de/
Die Pumpe im KellerAlte Pumpen brauchen viel Strom. In manchen Haushalten in Einfamilienhäusern bis zu 20 % des Haushaltsstromes.Heizungspumpen laufen viele tausend Stunden im Jahr. Dank der Elektronik gibt es jetzt hocheffiziente Energiesparpumpen (laut Stiftung Warentest z.B. Grundfos pro 24-40 oder Wilo Stratos Eco Pumpe), die gegenüber einer alten Pumpe nur noch ein Viertel Strom brauchen. Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gibt für einen Austausch 200 € Zuschuss ( http://www.bafa.de/ ). (Siehe meine Zusammenstellung der BAFA-Förderungen in einem früheren Mitteilungsblatt. Mit dem Austausch sollte man gleichzeitig den Heizkreis hydraulisch abgleichen lassen. Dadurch bekommt jeder Heizkörper – ob nah oder sehr weit weg vom Heizkessel - gleichmäßig viel Wärme. Näheres kann man im Internet unter http://www.energieverbraucher.de/ anschauen. Unter dem Suchbegriff muss man „Seite 1549“ eingeben. Im Sommer sollte die Heizungspumpe völlig abgestellt sein. Durch ein einfaches Schaltrelais kann man die Abhängigkeit vom Heizungsbrenner steuern. („Seite 294“ beim Energieverbraucher) Ich selber habe bei meinem gedämmten Haus, das die Wärme über Nacht recht gut speichert, die gesamte Heizung nachts abgeschaltet. Also keine Nachtabsenkung sondern eine Nachtabschaltung. Die EU hat eine Marketingkampagne für hocheffiziente Pumpen gestartet: http://www.energiepluspumps.eu/. PassivhausWas ist eine Passivhaus? Es gibt immer wieder falsche Vorstellungen über diesen Gebäudetyp.Die Bezeichnung „Passiv“-Haus gefällt manchem nicht. Besser klingt jung dynamisch aktiv. Ein großer Vorteil des Passivhauses ist, dass es keine Heizung braucht, sich gegenüber Öl und Gas zurücklehnen kann, also passiv zu sein braucht. Die Dämmung und die Konstruktion ist so gut, dass man auf Heizkörper, Schornstein, Heizkessel und Öltank verzichten kann. Diese Kosten sind schon mal gespart. Dadurch kann der Aufwand für die gute Dämmung und die Dreifachfenster gespart werden. Rechnet man noch die Ersparnis für die steigenden Energiepreise und die günstigen staatlichen und kommunalen Förderungen dazu, ist ein PH unterm Strich nicht teurer. Vergleicht man das PH mit einem gleich guten modernen Haus, ist es sogar wirtschaftlicher. Für die Erhaltung der Raumtemperatur auch im Winter reichen die sogenannten „internen Wärmegewinne“ durch Beleuchtung, alle elektrischen Geräte, die Sonneneinstrahlung durch die Fenster und nicht zuletzt durch die Personen im Haus. Will man jedoch eine gesunde Luft haben und lüftet sorgfältig, d.h. alle zwei Stunden, geht alle Wärme verloren. Deshalb ist eine sogenannte kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung notwendig. Es wird ständig eine geringe Menge frische Luft eingeblasen. Die verbrauchte Luft wird über einen Wärmetauscher abgeführt, der die Wärme der Frischluft wieder zurückgibt. Im kalten Winter reicht diese Wärmerückgewinnung allerdings nicht aus. Deshalb wird die Frischluft noch über ein Rohr, das im Erdreich verlegt wird angesaugt. Allein diese komfortable Lüftung hat enorm viele Vorteile: Im Haus herrscht immer frisch Luft. Etwa ausdünstende Schadstoffe oder Gerüche werden ständig abtransportiert. Langzeitmessungen haben eine hohe Luftqualität ergeben. Durch die eingebauten Filter ist die Staubentwicklung im Haus sehr gering. Pollenfilter können für Allergiker eine große Erleichterung sein. Der Erdwärmetauscher erwärmt im Winter die Zuluft auf etwa 10 °C, und kühlt sie im Sommer ab. Das ist in heißen Sommern äußerst angenehm. Ein Strom fressendes Klimagerät ist so nicht nötig. Ein weiterer Vorteil: Schallschutz. Im Winter müssen, im Sommer können die Fenster geschlossen bleiben. Der Lärm bleibt draußen. Die Lärmbelastung ist heute einer der größten Stressfaktoren. An stark befahrenen Straßen ist das PH die ideale Lösung. Wie sieht zur Zeit die „Vorschriftenlage“ aus? Die ab 1.10 2009 geltende Energieeinsparvorschrift (EnEV) schreibt sehr hohe Dämmwerte vor. Ab 2012 wird für Neubauten der Passivhausstandard vorgeschrieben, wobei dieser Standard heute schon Stand der Technik ist. Die Vorschriften hinken bekanntlich der Realität immer hinterher. Warum sollte man heute noch so bauen, dass in drei Jahren das Haus energetisch ein Altbau ist? Viele Städte haben ihre Vorgaben für Neubauten schon darauf ausgerichtet. Leider gibt es immer noch Bauträger und Architekten, die nur billig bauen und das schnelle Geld machen wollen. Die gelackmeierten sind die Bauherren, die sich später ärgern. Mein sonst sehr kritischer Sohn sagte kürzlich: „Papa, ein PH sehe ich als einen Teil meiner Altersversorgung an, weil ich in jedem Fall die Heizkosten spare und das Haus immer gut verkaufen kann“. Förderverein Erneuerbare Energien Winterbach e.V.Pressesprecher Ihr Ansprechparter für diese Rubrik : Günter Böhm, Fon: 07181/46840 Wenn die Dachziegel wackeln...Was ist zu tun? Nicht jeder ist Architekt oder Fachmann, so dass er genau weiß, wie man ein Dach richtig saniert. Bei größeren Arbeiten an Gebäuden rechnet man in der Regel mit 30 Jahren. Das Dach soll für die nächsten 30 Jahre dicht sein, eine bessere Wärmedämmung haben und die Sanierung soll finanziell erschwinglich sein. MerkblattEin Merkblatt für Hausbesitzer, Stukkateure und Dachdecker können Sie als PDF-Dokument hier herunterladen: ![]()
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