Gemeinde Winterbach

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Große Bauprojekte

Neubau Vorklärbecken auf der Kläranlage

Das alte Vorklärbecken (Baujahr: 1968) wies sehr starke Betonschäden auf und war mit seinen zehn Metern Tiefe und seinem Fassungsvolumen von 655 m³ für den heutigen Kläranlagenbetrieb zudem zu groß dimensioniert. Eine Sanierung des alten Vorklärbeckens, das fast 50 Jahre lang mit dem aggressiven Medium Abwasser beaufschlagt war, war nicht mehr möglich.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 29. September 2015 das Ingenieurbüro Klinger und Partner aus Stuttgart mit den Ingenieurleistungen beauftragt sowie den Baubeschluss für den Neubau des Vorklärbeckens gefasst. Der Baubeginn erfolgte am Donnerstag, den 12. Mai 2016.

Die Baumaßnahme ausgeführt haben die Firmen Hermann Fuchs aus Ellwangen (Ingenieurbau), Gesellschaft für Wassertechnik und Apparatebau aus Nellingen (Technische Ausrüstung), USG Umwelt- und Systemtechnik aus Breitscheid (Räumer) und Füllgrabe & Teubner aus Kirchberg/Murr (Elektro- und Prozessleittechnik).

Nach rund acht Monaten Bauzeit konnte das Vorklärbecken im Februar 2017 in Betrieb gehen. Mit seinen Abmessungen von 20 m Länge, 7 m Breite und einer Tiefe von 4 bis 6,80 m ist das neue Vorklärbecken mit einem Fassungsvolumen von 225 m³ kleiner, effektiver und energiesparender als das alte Vorklärbecken. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme liegen bei rund 775.000 € (inklusive Nebenkosten).

Im Jahr 2017 ist der mit der Installation einer maschinellen Überschussschlammeindickung in der Gebläsestation und dem Umbau des Eindickers mit Pumpstation der nächste Bauabschnitt auf der Kläranlage geplant.

Sanierung Kunstrasenplatz und Kleinspielfeld

Die Oberfläche des Kunstrasenplatzes (Baujahr: 1998) am Sportzentrum und die Beschaffenheit waren durch langjährige Nutzung vollflächig stark abgenutzt. Eine Überprüfung der elastischen Schicht durch einen Sachverständigen hatte zudem ergeben, dass diese ebenfalls nicht mehr den Erfordernissen genügte und erneuert werden musste, um den geforderten Kraftabbauwert zu erreichen. Zudem war auch das Kleinspielfeld hinter der Salierhalle stark abgenutzt und beschädigt.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 31. Mai 2016 das Ingenieurbüro Plankonzept aus Brackenheim mit den Ingenieurleistungen beauftragt sowie den Baubeschluss für die Sanierung des Kunstrasenplatzes und des Kleinspielfeldes gefasst. Die Fa. Link GmbH Garten- und Landschaftsbau aus Fellbach hat dann von August bis November 2016 die Sanierungsmaßnahme durchgeführt. Die Einweihung des Kunstrasenplatzes erfolgte am Sonntag, den 06. November 2016 mit einem Fußballspiel der Herren-AH des VfL Winterbach gegen eine Mannschaft aus Gemeindeverwaltung und Gemeinderat.

Die Gesamtkosten inklusive aller Nebenkosten für die Sanierung des Kunstrasenplatzes und des Kleinspielfeldes lagen bei rund 657.000 €. Das Land Baden-Württemberg hat die Sanierung mit 98.000 € gefördert.

Baugebiet Schilfweg

In der Zeit vom 15.09.2015 bis zum 06.11.2015 wurde die Straße Schilfweg von der Fa. Lukas Gläser, Aspach, um eine Sackgasse erweitert und es wurden die Erschließungsarbeiten mit Kanal, Wasserleitung und Straßenbau durchgeführt. Diese Arbeiten waren notwendig, damit weitere Wohngebäude im Schilfweg errichtet werden können.

Die Baukosten für die Erschließung dieses Baugebiet betragen Brutto 166.500 € (Kanal 58.400 €, Wasserleitung 13.300 €, Straßenbau 94.800 €).

Nach Errichtung der Mehrfamilienwohnhäuser im Schilfweg durch die Fa. Kurz Holzbau GmbH wurden die letzten Asphaltarbeiten durch das Aufbringen des Endbelages am 09. Dezember 2016 ausgeführt.

Ortsmitte Winterbach

Der Gemeinderat hat nach einem intensiven Bürgerbeteiligungsverfahren mit der Verabschiedung des Bebauungsplanes "Ortsmitte" als Satzung die Rahmenbedingungen für die notwendige Umgestaltung der Ortsmitte geschaffen, so dass der Spatenstich zu diesem Großprojekt am 10. September 2013 erfolgen konnte.

Ein erster Teil der neuen Ortsmitte wurde bereits 2011 mit der Sanierung des Kirchhofes umgesetzt.

Die denkmalgeschützten Fachwerkhäuser sind das Aushängeschild von Winterbach. Nach der Sanierung der Rathaus-Fachwerkhäuser hat der Investor, die Fa. Fuhrmann aus Winnenden, die Fachwerkhäuser an Oberdorf und Brunnengasse bis Anfang 2016 vollständig saniert.

Die Tief- und Straßenbauarbeiten wurden von der Fa. Carl Rossaro GmbH aus Aalen durchgeführt. Diese umfassten u.a. die Auswechslung von schadhaften und hydraulisch überlasteten Abwasserkanälen auf einer Länge von 290m sowie den Austausch maroder Wasser-, Gas- und weiterer Versorgungsleitungen, die zum Teil seit über 40 Jahren im Boden lagen. Für schnelles Internet wurden Glasfaserkabel und Leerrohre auf der gesamten Länge mit verlegt.

Darüber hinaus wurde die Landesstraße vollständig erneuert. Zur Reduzierung der Verkehrsgeschwindigkeit auf der Ortsdurchgangsstraße sowie zur Wendemöglichkeit wurden an den Einmündungen Kronenbergele und Lerchenstraße zwei überfahrbare Minikreisverkehre mit einem Durchmesser von 17 bzw. 18m errichtet. Zudem konnte eine Verkehrsbeschränkung auf eine zulässige Geschwindigkeit von 30 km/h erreicht werden.

Damit das Gesamtbild der Ortsmitte wieder stimmig und ansehnlich wurde, sind auch die Oberflächen der Aufenthalts-, Fußgänger- und Parkierungsbereiche erneuert worden. Diese Arbeiten wurden von der Fa. Link aus Fellbach barrierefrei und rollstuhlgerecht durchgeführt. Das hierbei verwendete graue Granitpflaster aus China ist wie auch beim Kirchhof Fair-Stone-zertifiziert.

Die Aufenthaltsqualität im Oberdorf ist nach Beendigung der Baumaßnahme erheblich verbessert worden, da die Parkierung nun weiter von den Ladengeschäften abgerückt ist. Hierdurch entstand ein Mehrgewinn an Fläche, welcher nun von den Fußgängern genutzt werden kann. Auch lädt nun eine Außenbewirtschaftung durch den dortigen Bäcker mit Café zum Verweilen ein. Durch die Umgestaltung wurde auch im Bereich des Marktplatzes eine große Fläche für Festivitäten und den Wochenmarkt hinzugewonnen. Für die Baukosten in Höhe von ca. 4,5 Mio. € erhielt die Gemeinde einen Zuschuss vom Land Baden-Württemberg aus Sanierungsmitteln.

Die Gesamtmaßnahme wurde bis Ende 2015 fertiggestellt.

Umgestaltung Kirchhof Michaelskirche

Im Rahmen der Ortskernsanierung Winterbach sollte die gesamte Ortsmitte umgestaltet und aufgewertet werden. Dabei bildete der Bereich um das Alte Rathaus und die Michaelskirche das eigentliche Zentrum der Gemeinde und somit den Kernbereich der Ortsmitte. In den vorangegangenen zwei Jahren wurde von den Planern, dem Gemeinderat und der Verwaltung unter Miteinbeziehung der Winterbacher Bürger, Interessensgemeinschaften und Gewerbetreibenden ein planerisches Gesamtkonzept für die Umgestaltung der Ortsmitte entwickelt.

Die Belagsflächen und Stufenanlagen des Kirchenbereiches befanden sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Im Rahmen der Neugestaltung erhielten diese Platzflächen um die Kirche einen neuen Belag aus grauem chinesischen Granit (Fair-Stone-zertifiziert) in verschiedenen Formaten. Die Effektbeleuchtung wurde größtenteils von Winterbacher Firmen und Bürgern gespendet. Planung und Bauleitung hatte das Büro Eurich und Gula Landschaftsarchitektur aus Wendlingen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 350.000 €. Für die Baukosten erhält die Gemeinde einen Zuschuss vom Land Baden-Württemberg aus Sanierungsmitteln in Höhe von ca. 60 %.

Um- und Anbau Kindergarten Schafacker

Nach einjähriger Bauzeit war es nun soweit, die Gemeinde Winterbach hat am 11. März 2011 den neuen Kindergarten Schafacker eröffnet. In dem neuen dreigruppigen Kindergarten sind ein Kleinkinderbereich (für Kinder von 1 bis 3 Jahren) und zwei Regelbetreuungen (für Kinder von 3 bis 6 Jahren) eingerichtet worden. Die Baukosten des vom Architekturbüro Edgar Bloss, Büroinhaber Gebhard Kölz in Winterbach, um- und angebauten Kindergartens beliefen sich auf 1,5 Mio. €. Das energetisch sanierte Gebäude ist mit den neuesten Entwicklungen ausgestattet. So besitzt der Kindergarten eine Pelletheizung, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie eine thermische Solaranlage.

Ausbau Kernzeitbetreuung Lehenbachschule Winterbach

Das Dachgeschoss der Lehenbachschule Winterbach wurde ausgebaut für ca. 120 Schüler. Der Raum wird von der Kernzeitbetreuung seit März 2011 genutzt. Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 1.247.000 €. Die Räume sind durch dezentrale Lüftungseinheiten mit Wärmerückgewinnung und Pollenfilter ausgestattet. Planung und Bauleitung hatten die Herren Bärlin und Feeser vom Architekturbüro archifaktur in Winterbach. Der Umbau erhielt eine Auszeichnung für Beispielhaftes Bauen Rems-Murr-Kreis 2005-2011.

Ein erster Teil der neuen Ortsmitte wurde bereits 2011 mit der Sanierung des Kirchhofes umgesetzt. Die denkmalgeschützten Fachwerkhäuser sind das Aushängeschild von Winterbach. Nach der Sanierung der Rathaus-Fachwerkhäuser hat nun der Investor, die Fa. Fuhrmann aus Winnenden, begonnen, die Fachwerkhäuser am Oberdorf und der Brunnengasse zu sanieren und mit der Sanierung des Volksbankgebäudes bereits ein Gebäude fertiggestellt.

Wichtige notwendige Maßnahmen im Untergrund sind die Auswechslung des Abwasserkanals, der hydraulisch überlastet und stark schadhaft ist, sowie der Austausch maroder Wasser-, Gas- und weiterer Versorgungsleitungen, die zum Teil seit über 40 Jahren im Boden liegen. Darüber hinaus wird auch der mangelhafte Fahrbahnbelag der Landesstraße erneuert. Zur Reduzierung der Verkehrsgeschwindigkeit auf der Ortsdurchgangsstraße sowie zur Wendemöglichkeit werden an den Einmündungen Kronenbergele und Lerchenstraße Minikreisverkehre errichtet. Die Tief- und Straßenbauarbeiten werden von der Fa. Carl Rossaro GmbH aus Aalen durchgeführt.

Damit das Gesamtbild der Ortsmitte dann wieder stimmig und ansehnlich wird, werden auch die Oberflächen der Aufenthalts-, Fußgänger- und Parkierungsbereiche erneuert. Das hierbei verwendete graue Granitpflaster aus China ist wie auch beim Kirchhof Fair-Stone-zertifiziert. Die Aufenthaltsqualität im Oberdorf wird dadurch verbessert, dass die derzeitige Parktasche so verändert wird, dass die künftige Parkierung von den Ladengeschäften abgerückt ist. Hierdurch entsteht ein Mehrgewinn an Fläche, welcher den Fußgängern zur Verfügung gestellt wird und eine ansehnlichere Außenbewirtschaftung, z.B. durch das Café, ermöglicht. Auch der Marktplatz gewinnt an Fläche hinzu. Für die Baukosten erhält die Gemeinde einen Zuschuss vom Land Baden-Württemberg aus Sanierungsmitteln. Die Gesamtmaßnahme soll bis Ende 2014 fertiggestellt werden.

Errichtung eines Kinderhauses

Nach einer stark einjährigen Bauzeit ist es nun soweit, die Gemeinde Winterbach hat am   14. Oktober 2009 das Kinderhaus eröffnet, welches direkt neben dem bestehende Kindergarten Lerchenstraße errichtet wurde. In dem neuen zweigruppigen Kinderhaus ist ein Kleinkinderbereich (für Kinder von 1 bis 3 Jahren) und eine Ganztagesbetreuung (für Kinder von 3 bis 6 Jahren) eingerichtet worden.

Die Baukosten des vom Architekturbüro Achim Dobelmann errichteten Kinderhauses, beliefen sich auf 1,4 Mio. €. Das moderne Gebäude ist mit den neuesten Entwicklungen ausgestattet, so besitzt die zeitgemäße Betreuungseinrichtung eine Pelletheizung, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie Solar- und Photovoltaiknutzung. Ganz besonders stolz ist man auf die Außenanlage mit Spielplatz. Sie wurde auf Wunsch der Kindergartenleitung sehr naturnah angelegt. Um dies zu verwirklichen wurde für die 52.000 € teure Investition extra ein Umweltpädagoge zur Planung hinzugezogen. Die ersten Kinder besuchen nun seit September 2009 das Kinderhaus und wir hoffen, dass wir vielen Eltern und Alleinerziehenden die Möglichkeit einer zeitgemäßen und qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung bieten können.

Errichtung einer Ganztagesschule mit Mensa

Am 16. Oktober 2009 konnte die Ganztagesschule mit Mensa eröffnet werden. Dort, wo einst die alten Schulpavillons standen ist nun endlich der Grundstein für eine Ganztagesschule gelegt worden. In Zusammenarbeit mit den Architekten Edgar Bloss und Achim Dobelmann von Bloss + Keinath konnte das 5,8 Mio. € teure Projekt erfolgreich gestaltet werden. Das neue Gebäude besitzt 6 Klassenzimmer, eine Mensa und weitere Räume, in denen sich vor allem die Schüler in ihrer Mittagspause austoben können. Ganz besonders stolz ist man auf die Mensa, welche für ca. 120 Leute Platz bietet und mit abwechslungsreichen Speisen überzeugt. Natürlich ist auch zukunftsorientiert geplant worden und so besitzt auch unser neues Schulgebäude Solar- und Photovoltaiknutzung. Außerdem ist das Haus so konstruiert, dass es die Wärme speichert und sie nicht so leicht verloren geht.

Seit dem Schuljahr 2009/2010 läuft nun das Projekt Ganztagesschule und wir hoffen, dass wir mit diesem Neubau einen wichtigen Schritt gemacht haben und unser Angebot positiv angenommen wird.

Erweiterung Ev. Kindergarten Feinbauweg

Am 04.09.2012 begann mit dem Spatenstich die Erweiterung des Ev. Kindergartens Feinbauweg, welche nach 10-monatiger Bauzeit mit der Einweihung am 23.07.2013 abgeschlossen wurde. Durch die Erweiterung sind zwei Gruppen mit je 10 Krippenplätzen für Kinder von 1 bis 3 Jahren hinzugekommen, dadurch erfüllt die Gemeinde den gesetzlichen Rechtsanspruch.

Der Erweiterungsbau wurde in Holzbauweise als Energiesparhaus mit dem Energiestandard eines Passivhauses ausgeführt. Der Baukörper umfasst 3 Geschosse und hat auf einer Grundfläche von 196 m² insgesamt 438 m² Nutzfläche, der Bruttorauminhalt beträgt 2.160 m³. Die Gesamtgrundfläche des Kindergartens beträgt nun 810 m². Bei der Haustechnik wurde auch auf Energieeinsparung geschaut, so besitzt die Lüftungsanlage eine Wärmerückgewinnung und das Warmwasser wird mit einer thermischen Solaranlage erwärmt.

Die Baukosten für den Erweiterungsbau betrugen ca. 1.760.000 €. Im Zuge der Erweiterung erhielt das Bestandsgebäude einen neuen Farbanstrich (Kosten ca. 28.000 €) und erstmalig eine Markisenanlage (Kosten ca. 13.500 €). Auf dem Dach vom Erweiterungsbau sowie am feststehenden Sonnenschutz vor der Fassade des Bestandsgebäudes wurde eine zweite Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 10,78 kWp installiert. Diese Anlage ist die erste Anlage der Gemeinde, die zur Eigennutzung dient, der erzeugte Strom wird direkt verbraucht, nur der Überschuss geht ins Stromnetz. Der selbst erzeugte Ökostrom schont die Umwelt und trägt zur Reduzierung der Energiekosten bei. Die Kosten für die Photovoltaikanlage betrugen ca. 23.000 €

Kreisverkehr an der Remsbrücke

Im Bereich der Bach-, Ritter-, Remsstraße wurde ein Kreisverkehr errichtet. Fertigstellung war im September 2008.

Bau von 2 Mehrfamilien-Wohnhäusern

In der Bachstraße 32 und 41 wurden 2 Mehrfamilien-Wohnhäuser von der Gemeinde Winterbach errichtet. Seit März 2008 sind die Häuser bezugsfertig.

Alten- und Pflegeheim an der Schorndorfer Straße: Erweiterung um 24 Bewohnerplätze für Demenzkranke

Die zwei neu geschaffenen Demenzstationen im Alten- und Pflegeheim wurden im Februar 2006 eingeweiht. Beim Anbau (Gesamtkosten 2,5 Mio. €) konnte die bestehende Parkanlage für die Bewohner erhalten werden. Die Betreuung der Bewohner erfolgt durch die AWO.

Ostlandstraße: Bau der Umgehungsstraße im Osten von Winterbach

Die Ostlandstraße wurde am 24.10.2005 für den Verkehr freigegeben. Sie entlastet die Ortsmitte erheblich von Durchgangs-, Ziel- und Quellverkehr. Sie schafft zusätzlich eine zweite hochwassersichere Remsbrücke. Der Neubau hat eine Länge von 1.520 Metern plus Anbindung an die Mühlstraße mit einer Länge von 265 Metern. Die Gesamtkosten betrugen 4,326 Mio. €. Hierfür bekam die Gemeinde einen Landeszuschuss aus GVFG-Mitteln in Höhe von 2,6 Mio. €.

Sanierung der 30 Jahre alten Salierhalle

Die viel genutzte und in die Jahre gekommene Salierhalle wurde in den Jahren 2004 - 2006 umfangreich saniert. So wurde ein neues Edelstahldach mit verbesserter Dämmung aufgebracht, eine neue Lüftung eingebaut, die Toiletten, der Foyerbereich und die Tribünenanlage überholt. Die Gesamtkosten hierfür beliefen sich auf 800.000 €.

Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens im Osten Winterbachs (hinter der neuen Ostlandstraße)

Das Hochwasser-Rückhaltebecken Winterbach-Schorndorf wurde am 21.10.2005 von Umweltministerin Tanja Gönner als erstes von 4 Becken des Hochwasserverbandes Rems eingeweiht. Es hat ein Volumen von 1,17 Mio. Kubikmeter Hochwasser und verbessert den Hochwasserschutz für die remsabwärts liegenden Gemeinden erheblich. Im Falle eines Hochwassers werden die Schütztafeln am Sperrbauwerk heruntergefahren, so dass das Hochwasser der Rems in diesem Rückhaltebecken 'zwischengeparkt' wird. Hiernach kann dann das eingestaute Hochwasser so dosiert wieder abgelassen werden, dass remsabwärts keine Überschwemmungen entstehen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 15 Mio. €, wobei aber das Land einen Zuschuss in Höhe von 10 Mio. € gewährte.

Errichtung einer Parktiefgarage mit darüberliegendem Einkaufszentrum, Altenwohnungen und Arztpraxen (Ortsmitte am Bahnhofsplatz)

Die Tiefgarage mit insgesamt 88 Stellplätzen und Gesamtkosten von 2,4 Mio. € dient der Linderung der Parkplatznot im Ortskern und schafft somit eine wesentliche Verbesserung der Einkaufsmöglichkeiten in Winterbach. Die von einem privaten Investor gebauten 20 Altenwohnungen ermöglichen es den Senioren dank der zentralen Lage, sich auch im Alter selbständig zu versorgen. Auf Wunsch können Dienstleistungen vom benachbarten Alten- und Pflegeheim (z. B. Essen oder Reinigungsservice) bezogen werden.