Gemeinde Winterbach

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Zone Ost

Wird mit Trinkwasser des Zweckverbandes Landeswasserversorgung (LW) beliefert (Versorgungsbereich 1). Das Betriebslabor der Landeswasserversorgung misst bereits seit längerer Zeit die Urangehalte in den genutzten Wasserressourcen und im abgegebenen Trinkwasser. Der Messwert des Trinkwassers liegt hier bei 0,0006 mg/l, also deutlich unter dem Richtwert des Umweltbundesamtes von 10 Mikrogramm je Liter (0,010 mg/l). Die im LW-Trinkwasser gemessene Urankonzentration ist geogen bedingt, sie resultiert aus dem natürlichen Vorkommen im Untergrund.

Zone West

Die Versorgung erfolgt ebenfalls mit Trinkwasser des Zweckverbandes Landeswasserversorgung, welches in der örtlichen Pumpstation mit Quellwasser gemischt wird. Den Urangehalt dort haben wir durch das Institut Fresenius ermitteln lassen. Der Messwert des Trinkwassers liegt bei 0,0017 mg/l, also auch unter dem Richtwert von 10 Mikrogramm pro Liter (0,010 mg/l).

Engelberg

Die Versorgung erfolgt dort mit gemeindeeigenem Quellwasser. Den Urangehalt dort haben wir durch das Institut Fresenius ermitteln lassen. Der Messwert des Trinkwassers liegt bei 0,0025 mg/l, also auch unter dem Richtwert von 10 Mikrogramm pro Liter (0,010 mg/l).

Manolzweiler

Die Versorgung erfolgt mit Trinkwasser des Zweckverbandes Landeswasserversorgung, welches in der örtlichen Pumpstation mit Quellwasser gemischt wird. Den Urangehalt dort haben wir durch das Institut Fresenius ermitteln lassen. Der Messwert des Trinkwassers liegt bei 0,0012 mg/l, also auch unter dem Richtwert von 10 Mikrogramm pro Liter (0,010 mg/l).

Trinkwasseranalyse, der Wasserhärte und des Urangehalts im Trinkwasser

Als Betreiber der Wasserversorgung hat die Gemeinde nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz die Härte des Trinkwassers bekanntzugeben. Das Trinkwasser wurde wieder an zahlreichen Stellen untersucht, die Werte sind in Deutscher Gesamthärte angegeben. Weil in den meisten Versorgungsbereichen das Wasser aus den eigenen Trinkwasserfassungen mit Wasser von dem Zweckverband Landeswasserversorgung gemischt wird, ist es notwendig, an mehreren Stellen den Härtegrad zu ermitteln, da dieser im Gemeindegebiet schwanken kann.

Auf den Waschmittelpackungen sowie an den meisten Einstellvorrichtungen der Hausgeräte wird die Härte in Bereiche nach dem aktuellen Wasch- und Reinigungsmittelgesetz unterteilt.

  • Härtebereich weich: weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter
    (entspricht 8,4 °dH)
  • Härtebereich mittel: 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter
    (entspricht 8,4 °dH bis 14 °dH)
  • Härtebereich hart: mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter
    (entspricht mehr als 14 °dH)

Aufgrund der Toxizität des Schwermetalls Uran gilt für die deutschen Wasserversorgungsunternehmen derzeit ein Richtwert von 10 Mikrogramm je Liter (10 µg/l = 0,010 mg/l). Diesen Wert gibt das Umweltbundesamt als Höchstwert an, bis zu welchem bei Erwachsenen keine gesundheitlichen Schäden zu erwarten sind. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt einen Wert von 15 Mikrogramm je Liter, in den USA gelten 30 Mikrogramm je Liter. Zur Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignete Wasser sollten einen Urangehalt von weniger als 10 Mikrogramm je Liter, besser noch unter 2 Mikrogramm je Liter, aufweisen.

Im Rahmen der Novellierung der Trinkwasserverordnung wurde dieser Richtwert als verbindlicher Grenzwert in die Trinkwasserverordnung aufgenommen. Die Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung trat zum 01.11.2011 in Kraft worin, unter der Anlage 2, Teil I lfd. Nr. 15 der Grenzwert für Uran mit 0,010 mg/l festgeschrieben ist.

Winterbach teilt sich bei der Trinkwasserversorgung in zwei Zonen:
Zone Ost und Zone West (siehe beiliegenden Lageplan).

Lageplan Zone Ost und West / Wasserhärte / Urangehalt

Trinkwasseranalyse

Die chemische und auch die biologische Wasseranalyse des Winterbacher Trinkwassers unterteilt nach den verschiedenen Zonen (Zone Ost, Zone West, Engelberg und Manolzweiler) .

Sollten Sie zu den veröffentlichten Werten Fragen haben oder weitere Auskünfte wünschen, wenden Sie sich bitte an Frau Brunner unter der Rufnummer 7006-26 oder an das REmstalwerk Rufnummer 07151 36971-74.