Gemeinde Winterbach

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Wie wir Winterbacher Müll vermeiden

Winterbach vermeidet Müll!

Global Denken – Lokal Handeln

Wir aus der Gruppe haben in den letzten Monaten noch mehr darüber gelernt,wo wie wieviel Müll entsteht. Aber wir haben auch begriffen, was man als Einzelner tun kann – und jeder Einzelne ist für die Masse des Müllaufkommens mit verantwortlich.

In vielen Gesprächen haben wir erfahren, dass Müll auch für Sie ein Thema geworden ist. Zur Zeit sind wir in Gesprächen mit Winterbacher Geschäftsleuten. Bisher mit positiver Resonanz. So lautet unsere Parole ab jetzt:

Winterbach vermeidet Müll! -

Aus dem Wollen wird ein Tun.

Wir hoffen, Sie sind weiterhin dabei. - Ausführlichere Tipps zur Müllvermeidung finden Sie auf der Internetseite der Gemeinde Winterbach. Haben Sie weitere Ideen, wie das Müllaufkommen zu reduzieren ist? Schreiben Sie einfach ein E-Mail an: post.agenda.winterbach(@)gmail.com

Der umweltfreundliche Frühjahrsputz

  • Darauf achten, daß alle Inhaltsstoffe der Reinigungsmittel in maximal 28 Tagen ökologisch abbaubar sind.
  • Die Putzmittel sollten möglichst keinerlei tierische Produkte enthalten (vegan).
  • Ökopack kaufen anstatt Plastikflaschen.
  • Konzentrate kaufen, das spart Müll und Geld.

Noch ein Tipp: 250 ml anstatt 5000 ml Wasser nehmen. Die getränkte Tuchfaltmethode (falten

wie ein Taschentuch, ergibt 8 saubere Wischseiten) dabei anwenden.

Nachfolgend drei Vorschläge zum Selbstherstellen von Putzmitteln:

ALLESREINIGER für alle glatten Oberflächen in Bad und Küche:

0,8 Ltr. Wasser aufkochen, 1 EL Soda darin lösen, 5 Minuten warten, 1 TL Zitronensäure dazugeben, anschließend 2 EL Schmierseife (fest) oder 4 EL flüssig

einrühren. Evtl. noch ein paar Tropfen ätherisches Öl (Lavendel, Zitrone o.ä.) hinzufügen.

ENTKALKER:

100 gr. Zitronensäurepulver in 1 Ltr. warmem Wasser auflösen und in Sprühflasche füllen. Max. 5 Minuten einwirken lassen.

FLECKEN:

Die gute alte Kernseife ist kaum zu übertreffen bei Schokolade-, Rotwein- oder Grasflecken. Das Material leicht anfeuchten und mit der Seife bearbeiten, anschließend sofort in die Waschmaschine.

ALSO: Probieren geht über studieren – der Umwelt zuliebe.

Und nun viel Spaß beim Frühjahrsputz ;-)

Doris Hamann

Wie wir Müll vermeiden

„Mehr WEG - Mehr ZEIT?!  Essen und Trinken "to go“

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. hat ihm den Kampf angesagt – dem Einweg - Pappbecher des Coffee to go. Allein in Deutschland landen täglich 76 Millionen Pappbecher im Müll. Eine Zahl, die beinahe der Einwohnerzahl Deutschlands entspricht. Das sind 2,8 Milliarden Becher im Jahr, dafür benötigt man 1,5 Milliarden Liter Wasser und es werden 43.000 Bäume gefällt. Und das für ein Produkt, das nach – spätestens - 15 Minuten im Abfall landet!

Eine immense Ressourcenverschwendung und Raubbau an der Natur!

Gehen wir zu achtlos mit unseren – natürlichen - Ressourcen um? Nicht nur mit ihnen.

Wie achtsam verbringen wir unsere Lebenszeit?

Coffee to go heißt gleichsam ein Trinken im Gehen, nebenbei, schnell noch vor dem nächsten Termin.

Dabei kann es doch viel schöner sein, sich Zeit zu nehmen für Genuss. Morgens am Frühstückstisch beim Zeitunglesen oder einer guten Lektüre eine Tasse Kaffee trinken. Das ist doch gewonnene Zeit. Zeit, die man sich selbst gönnt, etwas ganz Besonderes. Der Espresso mit Kollegen nach einem guten Mittagessen oder ein ausgedehntes Kaffeekränzchen mit Freunden - das ist zurückgewonnene Lebenszeit. Lin Yutang beschreibt in Bezug auf das gute Essen trefflich: „Das Tempo des heutigen Lebens ist so hoch, dass wir immer weniger Zeit auf das Kochen und Essen verwenden […] es ist ein ziemlich verrücktes Leben, wenn man isst, um zu arbeiten, und nicht arbeitet, um zu essen.“ (Lin Yutang)

Wer ein paar mehr Gedanken zu Entschleunigung lesen möchte, dem sei das Buch „Anleitung zum Müßiggang“ von Tom Hodgkinson empfohlen – übrigens eine sehr schöne Lektüre für`s neue Jahr – oder eine Geschenkidee für den nächsten Geburtstag .

Viele genussvolle Grüße,

Patricia Fuchs"

(Laudatosi –Gruppe, Repaircafe)

Reparieren? Aber Ja doch!

Jeden vierten Samstag im Monat öffnet das Repair-Café Winterbach um 10 Uhr seine Pforten. Mal arbeiten wir in eigener Werkstatt in der Talstr. 8/1, wo es inzwischen oft eng zugeht und daher immer öfters im Bürgerhaus Kelter oder im ev. oder kath. Gemeindehaus. Fahrradwerkstatt und Tauschbox (unsere permanente Waren-Tausch-Börse) bleiben aber in der Talstraße.

Ein handwerkserfahrenes Team (dem Sie gerne beitreten können) traut sich an alles Kaputte ran, das man tragen kann (also keine Waschmaschinen). Sei es die Jeanshose mit Loch; ein Föhn, der nicht mehr warm wird; ein Stuhl der so erbärmlich wackelt, dass man fürchtet, er breche bald zusammen; oder der edle Schallplattenspieler, der nach Ende der Musik sein Ärmchen zwar hebt, aber nicht mehr zurück führt. Überraschend oft gelingt die Reparatur. Zumindest aber finden wir im Internet das notwendige Ersatzteil, im Fall des Plattenspielers z.B. den rutschig gewordenen „Steuerpimpel“ (das Ding heißt wirklich so!), der nun um wenig Geld gekauft und dann bei nächster Gelegenheit eingebaut werden kann.

Zum Internet fällt mir gerade ein: Gerne zeige ich, wie man vorgeht, dort brauchbare Informationen zu finden. Es ist erfreulich, wie viele Repair-Kollegen einen Film von einer erfolgreichen Instandsetzung z.B. meines Druckers, der die Tinte nicht mehr halten kann, dort eingestellt haben.

Richtig Freude erst macht mir das Reparieren, wenn ich z.B. zusammen mit dem Kind, dessen Spielzeug nicht mehr funktioniert, dieses wieder in Ordnung bringe und wir beide dabei lernen, warum es kaputt gegangen ist.

Im Repair-Café gibt es immer Leute, um gute Gespräche zu führen, dazu auch Kaffee oder Tee, selbst gebackenen Kuchen, kleine Snacks vom Vortrag, gespendet von der Bäckerei Stritzelberger (passt doch zum „Nicht-Wegwerfen“) Alles das kann vom Reparatur-Erbitter an den Arbeitstisch geholt werden, an dem wir zusammen etwas zuwege bringen, manchmal auch die Fehlerquelle „falsche Gerätebedienung“ gemeinsam entdecken.

Reparieren ist nicht nur Handwerksfreude, es ist auch eine gesellschaftliche Haltung. Es wirkt gegen den Teil unseres Wirtschaftswachstums, der durch Müllvermehrung erzeugt wird. Es ist ein Teil vom menschlichen Bedürfnis seine Welt in Ordnung zu halten – und so fern es ihm nicht gelungen ist – sie wieder in Ordnung zu bringen.

Deshalb ist manchem Hersteller zu wünschen, dass er damit aufhört, seine Geräte mit Spezialschrauben zuzuhalten, für die es keine Schraubenzieher gibt. Soll vielleicht nur der teure Werkskundendienst ran kommt? Nun ja: Wir haben bisher alle aufbekommen und fanden im Inneren immer wieder Fehlerquellen, die verdächtig nach Sollbruchstellen aussehen. War da das Konstruktionsziel Neukauf statt Reparatur?

Was wir Reparierer vom Hersteller erwarten, ist ganz einfach: Schon vorher an nachher denken! In einer Kreislaufwirtschaft denken! Wir wollen Kleidung, die kompostierbar ist oder zu Nahrung für Pflanzen und Tiere wird, Geräte, die an den Händler zurückgegeben werden können, um zu einem neuen Fernseher, Telefon oder Stuhl zu werden. Wir stellen uns Fabriken vor, deren „Abwasser“ Trinkwasserqualität hat. Wir wollen Wirtschaftsformen, die ein „aus der Wiege kommen und wieder zur Wiege werden“ stärken. „Cradle to Cradle“ nennt das der Ingenieur, dar an dieser Zukunft arbeitet.

Walter Häcker

Unsere Internetadresse: http://www.repaircafe-winterbach.de

Und noch  etwas: Unser Team sucht zwei junge Leute, die in der Lage sind Laptops oder Handys zu fixen.

"Wir machen das so"

Vielen Dank an unsere Winterbacher Geschäfte

Wir freuen uns sehr, dass das Abramzik-Team und etliche andere Winterbacher Geschäftsleuteute die Möglichkeiten schaffen, Müll zu reduzieren!!!

Sie bieten uns an, eigene Gefäße und Stoffbeutel oder Netze für Obst, Gemüse und Brot zu verwenden. Ein toller Fortschritt! Denn bisher musste z. B. die Firma Abramzik im Jahr 1/2  Million kleine Plastikbeutel und unzählige Plastikschalen mit Deckel bestellen!!!

Nun liegt der Ball bei uns Kundinnen und Kunden. Wir müssen das Angebot nutzen.

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass anfangs manchmal Boxen und Beutel daheim liegen, während wir selbst im Laden stehen  :-(

Doch schon nach kurzer Zeit wird es geläufig, leere Gefäße gleich wieder in den Einkaufskorb zu legen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann dort ja ein „Notfall-Set“ lagern.

So können wir mit der Zeit Millionen Plastik-Verpackungsteile einsparen. Hier macht Kleinvieh wirklich Mist ....

Werden wir aktiv für unsere Welt – jetzt!

"Wir machen das so" - Roswitha Früh-Kunz

Verpackung sparen im Badezimmer

Vor etwa 3 Jahren beschlossen wir von Shampoo auf Haarseife umzusteigen, um Verpackungsmüll zu sparen. Haarseifen werden nicht nur im Internet angeboten, sondern auch in Bioläden, in Reformhäusern oder in den Läden bekannter Kosmetikketten. Man darf sich vom Preis nicht abschrecken lassen: sie sind nur scheinbar teurer als ein Shampoo, denn so ein Seifenstück hält lange, bis es aufgebraucht wird. – selbst, wenn es von der ganzen Familie benutzt wird!
Und im Badezimmer lässt sich noch mehr Müll vermeiden: wir stellen inzwischen sowohl Deocreme als auch Haarwax selbst her. Im Internet gibt es mehr als genug verblüffend einfache und gut funktionierende Rezepte. Oft ist ein Hauptbestandteil der Rezeptur allerdings Kokosöl – wir legen großen Wert darauf, nur fair gehandeltes zu verwenden!

Roswitha Früh-Kunz, Katholische Bücherei Winterbach

"Wir machen das so" - Günter Böhm

Was ist Müll?

Müll ist, was nach dem Gebrauch noch übrig bleibt, nicht wieder verwendet werden kann und die Umwelt belastet. Zum Beispiel die Abgase von Flugzeugen und Kreuzfahrtschiffen. Klimaforscher haben errechnet, dass – wenn es so weitergeht wie bis jetzt – die Erde bis zum Ende dieses Jahrhundert, bis 2100, unbewohnbar ist, also kein Mensch mehr auf der Erde ist. Das sind noch 82 Jahre. Natürlich wird es schon viele Jahre vorher sehr ungemütlich. Meine kleine Enkelin wird also keinen ruhigen Lebensabend genießen können. Sie wird vielleicht schon vorher schlimme Sachen erleben müssen. Schon seit Jahren bin ich nicht mehr geflogen und habe mir Spott und Häme gefallen lassen. Jetzt bin ich froh darum. Ich freue mich immer, wenn ich höre, dass jemand sich entschlossen hat, nicht mehr in den Urlaub zu fliegen. Meistens überlebt man diesen Verzicht ohne großen seelischen Knax.

Günter Böhm

"Wir machen das so" - Barbara Berger

Wir machen das so:

Bei uns sind Alu- und Frischhaltefolie jetzt ganz nach hinten in der untersten Küchenschublade gezogen. Wir brauchen sie nämlich praktisch nicht mehr.

Viele Essensreste lassen sich sauber und bequem in Schraubgläsern oder Dosen mit Deckel aufbewahren. Zur Not tut es auch ein Porzellanschälchen mit Teller als Deckel.

Kuchen geben wir in leeren Eisbehältern und Ähnlichem mit. Oder auf Tellern, denn die meisten Gäste sieht man ja wieder.

So sparen wir die umweltbelastende Alufolie ein, vermeiden Müll und tun noch etwas für die Gesundheit. Denn aus den Folien lösen sich schädliche Stoffe, die ins Essen übergehen.

Sie können also ruhig im Exil bleiben ;-)  "

Barbara Berger Agenda 21 „Natur und Umwelt"

"Wir machen das so" - Margarete Schauaus-Holl

Auch beim Müll:

GLOBAL DENKEN – LOKAL HANDELN

Meine Versuche, ressourcenschonend mit Kleidung umzugehen:

„Als die Kinder noch klein waren, kaufte (und verkaufte) ich ganz selbstverständlich die Kleidung auf den Kinder- Bedarfsbörsen. Das schonte neben dem Geldbeutel die Ressourcen. Zudem waren die Chemikalien schon großenteils ausgewaschen. Dass ich für mich selbst diese Gepflogenheit wieder aufnahm, schaute ich bei meinen mittlerweile erwachsenen Töchtern ab, die sich weiter auf Bazaren mit guterhaltenen Klamotten eindecken.

Weil ich die Ausbeutung, z.B. von den Näherinnen nicht länger unterstützen will, frage ich mich zunehmend selbstkritisch, ob ich ein neues Teil wirklich brauche und ob ich dieses auch aus fairem Handel bekomme.

Begeistert bin ich auch von kreativen Mitmenschen, die alte, ausgemusterte Kleidungsstücke „upcyceln“ oder bspw. aus alten T-Shirts pfiffige Taschen zaubern...

Man kann also auch bei Kleidung „Müll“ vermeiden – und es macht sogar noch Spaß!“

(Margarete Schauaus-Holl, Gemeindereferentin)

"Wir machen das so" - Kerstin Ammersinn

Auch beim Müll:

GLOBAL DENKEN – LOKAL HANDELN

Wie wir Müll vermeiden:

"Ich nähe gerne aus ausrangierter, alter oder auch kaputter Kleidung neue Kleidungsstücke. Auch aus nicht mehr verwendeter Bettwäsche oder Laken kann man mit ein wenig Geschick tolle Sachen zaubern.

Ob aus einer großen Jeans eine Kinderhose wird oder aus mehreren Kleidungsstücken eine Patchworkdecke entsteht- diese Dinge haben eine Vergangenheit.

Zuletzt nähte ich meinem Sohn einen Kissenbezug aus einem alten Hemd seines Papas. Da sagte er zu mir: „Jetzt habe ich Papa immer bei mir“.

Mit „Upcycling“ sparen wir Geld, haben individuelle Kleidung und vor allem auch Kleidungsstücke mit Erinnerung."

(Kerstin Ammersinn, Ergotherapeutin/ Instrumentallehrerin Musikverein)

"Wir machen das so" - Telse Engelken

Wie wir Müll vermeiden

„Da ich durch meine Kindheit und Jugend in der Nachkriegszeit geprägt wurde, ist es mir nicht  sehr schwer gefallen, auf all zuviel Plastik zu verzichten. Damals ging man noch mit dem Korb oder Einkaufsnetz auf den Markt oder in den Laden, um Obst und Gemüse zu kaufen.

Die doch noch vorhandenen Plastiktüten verwende ich möglichst oft. Die nützliche Erfindung der Stofftaschen scheint leider nach anfänglicher Begeisterung nicht mehr den Effekt zu haben, sie wiederholt zu benutzen und eine „edle" Peter Hahn Stofftasche als Kartoffel- und Orangentransportmittel zu verwenden.

Nachdem ich den sehenswerten und aufrüttelnden Film über übermäßigen und umweltzerstörenden Gebrauch von Plastik gesehen habe, beschloss ich, nur noch Seife und kein Duschgel und Schampoo aus Plastikflaschen mehr zu verwenden. Joghurt, Quark und Sahne kaufe ich in Pfandgläsern.

Um Fleisch, Wurst und Käse in Plastikverpackungen mache ich schon immer einen großen Bogen.

Ich schaffe es nicht total, auf Plastik zu verzichten, aber ich versuche, unnötige Verpackungen auf alle Fälle zu vermeiden und die gelbe Tonne schön leer zu halten.

Dass meine Enkelin von sich aus auf die schön bedruckte Umverpackung ihres Kleiderkaufs verzichtete, hat mich besonders gefreut.“

(Telse Engelken, Agenda 21)

Werden wir aktiv für unsere Welt – jezt!

"Wir machen das so" - Jürgen Ellwanger

„Oft landet der organische Teil unseres Abfalls im Restmüll. Gerade er ist aber für uns als Landwirte besonders wertvoll. Hieraus entsteht Biodünger für unsere Felder und Weinberge Daher kompostieren wir den Großteil der pflanzlichen Stoffe selber. Natürlich kann nicht jeder seinen eigenen Komposthaufen betreiben, daher hat der Rems-Murr-Kreis die Biotonne eingeführt. Aus den gesammelten Stoffen entsteht in Backnang schwarze fruchtbare Erde.Aber auch ohne Garten kann man bestimmte Stoffe weiterverwenden. Z.B. ist Kaffeesatz auch ohne Kompostierung eine hervorragende Blumenerde mit hohem Stickstoffanteil für Topfpflanzen."

Jürgen Ellwanger (Weingut)

"Wir machen das so" - Helga u. Rudi Rörich

Wie wir Müll vermeiden

Wir machen das so:

„Schon seit einiger Zeit verstauen wir unsere Einkäufe wieder im guten alten Einkaufskorb. Für das empfindlich Obst und Gemüse verwenden wir kleine, waschbare Netze.

Milch und Sprudel werden wieder in Glasflaschen gekauft. Das ist zwar im Gewicht schwerer- aber der Umweltgedanke läßt alles gleich viel leichter tragen!!

Gläser von Konserven mit Twist Off Deckeln werden gespült und wiederverwendet, z.B. zur Lagerung von Tees und Gewürzen und zum Einmachen von Gartenfrüchten.

Der Vorrat solcher Gläser stellte sich in diesem Jahr als großer Vorteil heraus - bei der großen Obstfülle.

Zeitungspapier wird als Geschenkpapier verwendet, mit bunten Wollfäden umwickelt ein echter „Hingucker" – gerade jetzt in der Weihnachtszeit ;-)

MÜLLVERMEIDUNG:   Es gelingt uns nicht immer – aber wir arbeiten dran!"

(Rudi und Helga Rörich)

"Wir machen das so" - Inge Rieger

Die gelbe Tonne

Wir alle sind ganz ganz groß im Trennen unseres Mülls.

Aber was gehört eigentlich in die „Gelbe Tonne"? Hier fängt – auch für die Verwerter - schon das  Problem an.

In die gelbe Tonne gehören gebrauchte Verpackungen aus Metall, Kunststoff, Verbundstoff und Naturmaterialien. Die Verpackungen sollten alle restentleert, nicht aber gespült sein. Eine große Zahl unserer Verpackungen dürfen in der gelben Tonne entsorgt werden - alle mit dem uns bekannten Siegel.

Was viele nicht wissen, auch völlig entleerte Farbeimer, leere Farb- und Spraydosen sowie Netze von Zitrusfrüchten, Kartoffeln u.sw. dürfen hinein. Genaueres findet man auch in Broschüren der Entsorger oder im Internet.

Wenn wir unsere Verpackung in der gelben Tonne entsorgen, sollten wir besonders darauf achten, dass auch wirklich getrennt wird. Hängt z.B. noch der Aluminium- Deckel am Yoghurtbecher, kann der Verwerter mit diesem überhaupt nichts anfangen, denn seine Maschine sortiert nach Wertstoffart und kann Vermischungen nicht unterscheiden. Die Firmen können nicht manuell noch trennen.

Es ist also ganz wichtig, dass wir richtig trennen. Wenn möglich, auch das Papier von der (Bio-) Kunststoffflasche abmachen und immer die Deckel abschrauben.

Viele von uns haben für den Restmüll einen separaten Behälter im Haushalt und da wir ja alle sehr ordentlich sind, ist dieser auch noch mit einer Mülltüte ausgeschlagen, damit wir die dann meistens noch zugeknotet in die gelbe Tonne werfen können.

Haben Sie sich schon mal überlegt, wie paradox das eigentlich ist? Wir trennen Plastikmüll, um ihn in einer Plastiktüte zu entsorgen. Für die Verwerter und die Umwelt ein nicht unerhebliches Problem.

Leider wird nur 40 % unseres Plastikmülls tatsächlich wieder verwertet. Der Rest wird verbrannt.

Durch sauberes Trennen können wir ein bisschen mithelfen.

Damit möglichst viele Kunststoffe recycled werden, sind Industrie und Gesetzgeber gefordert neue Wege zu gehen.

Wir alle haben ein ganz gutes Gefühl, weil wir ja unseren Müll ganz brav trennen. Besser wäre es jedoch, es würde gar nicht so viel unnötiger Verpackungsmüll anfallen.

In Winterbach hat sich schon einiges getan und ich bin sicher, dass wir noch viel mehr bewegen werden.

Inge Rieger  (VFL Winterbach Leichtathletik)

"Wir machen das so" - Ulrike Mayer

Wie wir Müll vermeiden

Stoffwindeln

„Mit der Geburt unseres dritten Kindes wuchs der Windelmüllberg wieder in rasantem Tempo. Das Phänomen einer sich in Rekordzeit füllenden Restmülltonne kennen wohl alle Eltern mit einem kleinen Baby.

Wir wollten den Müll möglichst schnell reduzieren und kamen durch andere Mütter aus meinem Geburtsvorbereitungskurs auf Stoffwindeln. Drei Mamas wickelten ihre Kinder mit Stoff – so dass ich mir das einmal in Ruhe anschauen konnte. Mein Mann war sofort davon überzeugt, dass wir das auch ausprobieren sollten und so bestellten wir uns zunächst verschiedene Stoffwindelsysteme, um auszuprobieren mit welcher wir am besten klarkommen würden. Wir versuchten Stoffwindeln mit wechselbaren Einlagen oder festintegrierten, mit Druckknöpfen oder Klettverschluss, mit Wollüberhosen oder mit PUL-Stoffüberhosen. Wir haben uns letztlich für wechselbare Einlagen mit PUL-Überhosen für zuhause und festintegrierte Einlagen sogenannte All-In-Ones für Unterwegs und den Kindergarten entschieden.

Moderne Stoffwindeln haben je nach System kaum mehr mit den „alten“ Stoffwindeln zu tun, sie funktionieren im Prinzip, wie herkömmliche Wegwerfwindeln und sind sehr einfach im Anlegen – so dass auch die Großeltern - und in unserem Fall sogar der Kindergarten bereit waren, ebenfalls mit Stoff zu wickeln.

Inzwischen lernt unser viertes Baby Stoffwindeln kennen und ist zufrieden :)

Stress zuhause, ein Urlaubsdomizil ohne Waschmaschine oder auch Durchfall, immer wieder gibt es Situationen, in denen wir auf Wegwerfwindeln zurückgreifen.

Grundsätzlich können wir aber mit Stoffwindeln unseren Haushaltsmüll deutlich reduzieren!“

(Ulrike Mayer)

Weihnachten steht vor der Tür und wir wollen den Anlass nutzen, um Ihnen für Ihr Interesse, viele Gespräche und Ihre motivierenden Beiträge zu danken. Schön, dass an vielen Stellen in unserer Gemeinde schon spürbar weniger Müll produziert wird.

Nun wünschen wir Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches neues Jahr!

 

 

"Wir machen das so" - Sibylle Steinmaier

Wie wir Müll vermeiden

„Am liebsten kaufe ich … 

…  regional und saisonal! 

Aber wie soll denn das gehen jetzt im Januar? Wirsing, Weißkohl, Rot- und Grünkohlarten, Sauerkraut, Rosenkohl, verschiedene Sorten Kohlrabi lassen sich nicht nur gut überwintern, sondern spenden auch reichlich Vitamin C in der kalten Jahreszeit. So wird unser Immunsystem, u.a. vor Infekten, geschützt. Das gilt auch für Kartoffeln, die das Gemüse wunderbar ergänzen. Maronen, eigentlich ein Buchengewächs, sind hervorragende Lieferanten von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten mit hohem Gehalt an B-Vitaminen, also ideale Nervennahrung in der dunklen Jahreszeit.

Wer im Herbst fleißig gesammelt hat, kann sich jetzt über Äpfel, Birnen, Hagebutten-Marmelade, Fruchtschnitten, Quittenmus, Brombeersaft u.ä. erfreuen. Wintersalate wie Endivien, Zuckerhut oder Ackersalate sind bei heimischen Gärtnern und Bauern meist im Sortiment, bis es wieder den ersten Postelein und Kresse im neuen Jahr gibt.

Und das alles befördern heimische Gärtner in Mehrwegkisten, statt tonnenweise Plastikmüll zu produzieren!

Auch mit Nüssen und Hülsenfrüchten lassen sich nicht nur leckere Gerichte und Backwaren zaubern, sie versorgen uns auch noch mit Eiweiß.

So gesehen, können es trotz der kargen Winterlandschaft doch ganz üppige Tage werden. Dem Boden wie dem Vieh, sei die Ruhe gegönnt. Denn pausenloses Wachstum wäre Zerstörung. Unsre wichtigsten Lebensgrundlagen sind Wasser und Boden. Deshalb freue ich mich, wenn regional auch echtes bio ist. Für unsre Böden, die Artenvielfalt, das Grundwasser und pestizidfreie Luft, wenn wir im Frühling wieder durch die blühenden Weinberge spazieren…

Wachsen tut das Gemüse übrigens nicht im Supermarkt. Die Bauern und Feldarbeiter hätten viel mehr Achtung und faire Löhne für ihre wertvolle Arbeit verdient. Das Getreide lagert oft im LKW auf unseren vestopften Straßen, wenn wir es billig aus Osteuropa importieren, anstatt unsere eigenen Flächen zu schützen und mit Lebensmitten, statt immer mehr mit Beton zu bebauen. Alles nur eine Frage des Preises?

Was ist es Ihnen wert?

Probieren Sie es doch einmal:  Im neuen Jahr öfters regional und saisonal! 

Das ist doch ein toller „guter Vorsatz“!

Ihre Familie wird sich freuen - und die Umwelt auch  :-) “

(Sibylle Steinmaier, Fachberaterin für die Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen)

"Wir machen das so" - Bürgermeister Sven Müller

Wie wir Müll vermeiden

Papier

Das Thema, wie können wir Müll vermeiden, insbesondere wie können wir Papier und dadurch automatisch die wertvolle Ressource Holz sparen, beschäftigt mich und begegnet mir seit meiner Schulzeit.

Dort sind erstmals Hefte und Schreibblöcke aufgekommen, die zu 100 Prozent aus Altpapier hergestellt wurden und eine bräunliche Farbe hatten. Diese habe ich als „blutjunger Ökoaktivist“ ;-) natürlich verwendet und so wurde ich sozusagen zum ersten Mal mit dem Thema sparsamer und ressourcenschonender Umgang mit Papier konfrontiert.

Später im Berufsleben lernte ich im Landratsamt in Waiblingen die Öko-Audit-Zertifizierung kennen. Betriebe verpflichten sich dadurch, ihre Umweltbilanz zu verbessern und den Ressourcenbedarf zu reduzieren.

Was das Papier betrifft lernte ich dort, dass zu viel oder falsch ausgedrucktes Papier z.B. auf der Rückseite weiter als Notizzettel weiterverwendet werden kann.

Dieses Prinzip kann man auch prima zu Hause anwenden und für Einkaufszettel oder auch Malpapier für die Kinder problemlos erweitern. Im Büro oder auch zu Hause kaufen wir dadurch so gut wie keine Notizblöcke mehr.

Die zunehmende Digitalisierung bringt heutzutage auch viele papiersparende Aspekte mit sich. Neben der digitalen Akte im Rathaus, die derzeit peu a peu in den Ämtern eingeführt wird, lese ich z.B. die Tageszeitungen oder auch Zeitschriften und Prospekte ausschließlich in der jeweiligen App, so lässt sich im täglichen Ablauf weiter sehr viel Papier sparen.

Insgesamt gesehen ist es im beruflichen wie auch privaten Alltag gar nicht so schwer und aufwendig (Papier)Müll zu vermeiden, sondern spart auch die wertvolle Ressource Holz und schont dazu den Geldbeutel.

Wenn man bedenkt, dass Deutschland so viel Papier verbraucht wie die Kontinente Afrika und Südamerika zusammen, benötigen wir meiner Ansicht nach noch viele weitere Mitstreiter.

Sven Müller

"Wir machen das so" - Elke Stiller

Wie wir Müll vermeiden

Statement zur Plastikmüll-Vermeidung

Nicht jedes Mal, aber immer wieder nutze ich den Spaziergang mit unserer Hündin, um einiges von dem am Wegesrand liegenden Plastikmüll aufzusammeln und in unserer Resttonne zu entsorgen. Es ist unglaublich, wie viel da immer rumfliegt, vor allem am Rand von Fahrstraßen. Der nächste Windstoß nimmt es mit und vieles landet schließlich in der Rems. – Ich weiß, Plastikmüll aufsammeln ist nicht jedermanns Sache, aber vielleicht lässt sich doch der eine oder andere Hundebesitzer anstecken und sammelt mit.

Elke Stiller

Geleitwort des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

neulich wurden wir in allen Medien mit einer erschreckenden Nachricht konfrontiert:

Am 2. Mai 2018 haben wir hier in Deutschland unsere Ressourcen für das laufende Jahr verbraucht. Das heißt, seit dem 3. Mai leben wir auf Pump – auf Pump von den ärmeren Gegenden unseres Planeten, auf Pump von unseren nachfolgenden Generationen.

Der globale „Erdüberlastungstag“ für die gesamte Erde – arme wie reiche Länder – wird dieses Jahr im August erwartet.

Eigentlich bräuchten wir zwei Erden.

Wir haben aber nur diese eine Erde.

Das Problem ist natürlich sehr vielschichtig und man muss auf verschiedenste Weise reagieren. Die Zeit drängt. Und deshalb ist es zwingend erforderlich, dass wir alle unser Verhalten ändern.

Die Agenda-Gruppe „Natur und Umwelt“ befasst sich seit einigen Wochen – auch in Artikeln hier in unserem Gemeindeblatt – u.a. mit dem Thema Müll vermeiden, Ressourcen sparen usw.

Wir als Gemeinde Winterbach unterstützen diese Initiative und bitten Sie deshalb, auch Ihre eigenen Gewohnheiten in Bezug auf „Müllerzeugung“ kritisch zu hinterfragen und die Anregungen zum Müll vermeiden so weit wie möglich umzusetzen. Jeder kann hier etwas tun.

„Weniger Müll?“ – „Ja, wir Winterbacher sind dabei!“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Sven Müller

Bürgermeister

Grußwort Kath. Kirchengemeinde

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

vor über drei Jahren, am 24. Mai 2015, veröffentlichte Papst Franziskus die Enzyklika (das ist ein päpstliches Lehrschreiben) Laudato Si‘, um die Menschen unserer Zeit zu ermutigen, im Geist des Evangeliums alle Geschöpfe mit dem liebenden Blick Jesu Christi anzusehen, wie wir es im Evangelium lesen.

Mit dem Titel nahm er auf den heiligen Franziskus Bezug, dessen in umbrischem Dialekt verfasster „Sonnengesang“ auf diese Weise beginnt. Grundlegend ist für beide Texte der Beginn der Heiligen Schrift, welche die Schöpfung der Verantwortung und Treuhandschaft der Menschen übergibt und ihnen aufträgt, sie zu behüten und zu bewahren (vgl. Gen 1, 26-31). Man kann diesen Verantwortungszusammenhang gleichsam als Überschrift des Weges Gottes mit den Menschen ansehen, von dem die Heilige Schrift Zeugnis gibt. Als Teil von Gottes guter Schöpfung sind wir aufeinander und auf unsere Umwelt verwiesen, damit sie allen Generationen erhalten bleibt. Auch viele Nichtchristen können sich, wie ich vermute, dieser Idee anschließen und eine Verantwortung des Menschen für seine Lebenswelt bejahen, selbst wenn sie diese Lebenswelt vielleicht nicht als Schöpfung ansehen.

In der Enzyklika beschreibt Papst Franziskus aber nicht nur die grundlegenden, allgemeinen Zusammenhänge, sondern ruft die Menschen auch dazu auf, sie in konkrete Handlungen zu überführen. Tiefe Gedanken und bedeutende Worte, wie sie uns im Zeugnis der Bibel geschenkt sind, verlangen ja nach praktischer Umsetzung, damit sie nicht hohl werden. In unserem Alltag dürfen wir uns als Jüngerinnen und Jünger Jesu erweisen (vgl. 1 Joh 4, 20) und unseren kleinen Beitrag für die Schöpfung leisten.

Einige Vorschläge hat die Agenda-Gruppe „Natur und Umwelt“ in Beiträgen des Winterbacher Mitteilungsblattes zusammengetragen. Vielleicht kann sie auch uns helfen, kleine Schritte in die richtige Richtung zu gehen?

Ihr Patrick Stauß (Katholische Kirchengemeinde)

Grußwort Ev. Kirchengemeinde

Geleitwort der evang. Kirchengemeinde Winterbach

Liebe Nachbarn,

sehr gut erinnere ich mich noch an die berühmte „Weissagung der Cree-Indianer“, die wir Jugendlichen in den 80er Jahren so oft gehört und gelesen hatten: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Seitdem hat sich viel Gutes beim Umweltschutz getan und doch sind wir in vielerlei Hinsicht zu einer Gemeinschaft der „Wegwerfer“ geworden. In einer Wegwerfgesellschaft fehlt der Wille zum Reparieren und Erhalten. „Ich will alles und zwar sofort“ ist die Devise. Es soll nichts kosten, schnell, einfach und maximal bequem zufrieden machen. Das fängt bei den materiellen Dingen an.

Doch es führt auch zu einer Lebenseinstellung, in der mehr und mehr auch kostbare ideelle und politische Errungenschaften, geistliche Schätze und schließlich auch Menschen und Beziehungen schneller aufgegeben und ausgetauscht werden.

Die Geringschätzung der Dinge bedeutet auch Geringschätzung derer, die die Dinge ausgedacht und erarbeitet haben mit viel Einsatz, Geduld, Einfallsreichtum, Fleiß und kostbaren Rohstoffen. Und es bedeutet die Geringschätzung unseres Schöpfers.

Von Anfang bis Ende lehrt die Bibel ein Leben in Achtsamkeit füreinander. Sie denkt für die nächsten Generationen mit. Christus selbst trägt den Titel „Heiland“. In ihm sehen Christen das große Vorbild für´s Heilmachen, Schützen und Reparieren. Wir möchten alles und jeden, den Gott geschaffen hat, ehren. Dazu ist für mich ein dankbares Lebensgefühl ein wichtiger Schlüssel.

In diesem Zusammenhang ist die Initiative der Agenda 21 zur Müllvermeidung eine gute Sache! Ein herzliches Dankeschön unserem Agenda-Team vor Ort.

Auch wir als Kirchengemeinde sind dabei, denn es gibt viele Möglichkeiten J

Wir bieten zur Erfrischung Getränke in Pfandglasflaschen an, zum Beispiel unser Winterbacher Streuobst-Apfelschorle. Wir unterstützen die Tafelläden in der Region, genießen Kaffee aus fairem Handel, vermeiden Plastikgeschirr bei unseren Veranstaltungen und benützen im Gemeindebüro ungiftigen Recycling-Komplett-Toner mit „blauem Engel“ für Drucker und Kopiergeräte. Manche Mitarbeiter bringen von Zuhause Behältnisse mit - für übrig gebliebene Leckereien unseres Gemeinde-Essens und Kuchen-Buffets, weil wir keine Lebensmittel wegwerfen möchten.

Und ich persönlich?
Immer öfters habe ich mich in den vergangenen Monaten dabei erwischt, im Supermarkt Produkte in Plastikverpackungen zu kaufen, nur weil es schön bequem ist und ein „BIO“-Zeichen drauf zu sehen war. Das möchte ich wieder ändern.

Weniger Müll lohnt sich – für unsere wunderschöne Heimat und Gottes einzigartige Natur weltweit, bitte machen Sie auch mit! Unsere Enkelkinder werden uns dankbar sein.

Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen,

Ihr Pfarrer Joachim Scheuber