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Remstal Gartenschau 2019: Erlebniskarten ab sofort kostenlos erhältlich

Damit die Remstäler und die Besucher einen ersten Überblick über den aktuellen Planungsstand bekommen, ist in allen 16 Kommunen ab sofort eine informative und plakative Erlebniskarte kostenlos erhältlich. Jede beteiligte Kommune wird darin kurz vorgestellt und ausgewählte Gartenschau-Highlights präsentiert. Auf einen Blick sind auch die interkommunalen Projekte abgebildet, beispielsweise der Verlauf des gemeinsamen Rad- und Wanderweges. Hervorgehhoben sind auch die 16 Landmarken des Architekturprojekts "16 Stationen", an dem namhafte Architekturbüros aus ganz Deutschland beteiligt sind. "Mit dieser Erlebniskarte wird die Remstal Gartenschau für alle greifbar", sagt Thorsten Englert. "Natürlich sind das längst nicht alle Projekte, aber wir wollen die Bürgerinnen und Bürger auch am Entstehungsprozess teilhaben lassen", so Englert weiter. Die Erlebniskarten sind in den neu eingerichteten Gartenschau-Info-Stelen ausgelegt. Auch im Winterbacher Rathaus können die neuen Erlebniskarten seit letzter Woche an den Info-Points vor dem Bürgerbüro mitgenommen werden.

Remstal Gartenschau Erlebniskarte

 

 

Infoabend zur Remstal Gartenschau am 10. März 2017

Am vergangenen Freitag fand in der Lehenbachhalle eine Infoveranstaltung über die Remstal Gartenschau 2019 statt. Bürgermeister Müller begrüßte die Bürgerinnen und Bürger in der vollbesetzten Lehenbachhalle. Er bedankte sich auch im Namen des Gemeinderates ganz herzlich bei den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern für die rund 85 gemeldeten Mitmach-Projekte. Man sei sehr angetan von der Anzahl und der Vielfalt der gemeldeten Projekte und freue sich so viele umtriebige und engagierte Bürgerinnen und Bürger zu haben, so Bürgermeister Müller. Denn diese interkommunale Gartenschau könne nur durch die Bürgerinnen und Bürger zu einem großen Erfolg werden, betonte Müller. Das Engagement, das Herzblut sowie die Ideen und die Leidenschaft seien es, die Winterbach in einem besonderen Licht erstrahlen lassen und man so letztendlich zum Gesamterfolg des unendlichen Gartens Remstal einen bedeutenden Anteil leisten könne.

Ein bereits in die Tat umgesetztes Projekt ist der Streuobstpavillon mit Obst- und Naturlehrpfad des Obstbaurings Winterbach-Rohrbronn. Eugen Hetzinger erläuterte am Freitagabend den Bürgerinnen und Bürgern mit einer Bildpräsentation die Entstehung dieses Mammutprojekts. Über 1830 ehrenamtliche Arbeitsstunden haben die Mitglieder des Vereines für den Streuobstpavillon unterhalb des Hungerbergs geleistet. Eugen Hetzinger versprach den Zuhörern, dass man im Jahr 2019 die ersten Äpfel von der neuen Anlage ernten könne. Im Anschluss an die Präsentation wurde die vorbildliche Arbeit des Obstbaurings mit einem großen Applaus honoriert. Auch Bürgermeister Müller sprach dem Obstbauring ein großes Lob und ein dickes Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes ehrenamtliches Engagement aus.

Im Anschluss an die Präsentation des Obstbaurings informierte Karl-Eugen Ebertshäuser von der Geschäftsstelle der Remstal Gartenschau GmbH, der bereits bei der Landesgartenschau in Gmünd federführend mitgearbeitet hatte, über die geplanten interkommunalen Projekte. So soll laut Ebertshäuser nicht nur das Remstal selbst, sondern auch die ganze Landschaft präsentiert werden. Von den Obstbaumwiesen bis zu den Weinbergen wolle man alle Bereiche in Szene setzen. Das Remstal als Marke soll sich emotional mit den Besuchern verbinden über Kunst, Genuss, Renaturierung der Rems, sowie Freizeit- und Sportangebote. Bei den Wanderwegen im Remstal soll der Schilderwald aufgelichtet und Aussichtsplattformen neu gestaltet und gerichtet werden, diie Radstrecke durchs Remstal wird künftig komplett durchgängig sein und die Angebote für Wohnmobilnutzer sollen ebenfalls ausgeweitet werden.

Ein weiterer Programmpunkt der Veranstaltung am Freitag war die Präsentation der Planungen am Gleisdorfer Platz sowie die Remsrenaturierung durch Bauamtsleiter Blessing. „Der Gleisdorfer Platz soll aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden“, so Bauamtsleiter Blessing. Das Häuschen der Gasversorgung wird künftig hinter grünen Hecken verschwinden, zudem sind Spiel- und Aufenthaltsangebote, sowie ein Wasserfontänenfeld für Groß- und Klein geplant. Über Stufen und Treppen soll außerdem ein Zugang zur Rems geschaffen werden. Die Gesamtkosten von über 354 000 Euro brutto werden vom Land mit 151.000 Euro bezuschusst.

Die Remsrenaturierung war ebenfalls Teil der Informationsveranstaltung. Auf 1,2 Kilometer Flusslänge soll das derzeit rund 40 Meter breite Flussbett auf mehr als 90 Meter ausgeweitet werden, zudem soll es ein zweites Remsbett und neue Altwasserarme geben. Insgesamt würde das Projekt rund 2,6 Millionen Euro kosten, allerdings könnten bis zu 85 % der Ausgaben durch Fördermittel erstattet werden. Bauamtsleiter Blessing wies darauf hin, dass dieses Projekt noch nicht in trockenen Tüchern sei. Sollte das Projekt realisiert werden, dann könnte ein möglicher Baustart im kommenden Winterhalbjahr sein, damit das Großprojekt bis März 2019 noch bis zum Beginn der Gartenschau fertig wäre.

Die Winterbacher Bürgerinnen und Bürger konnten sich zum Abchluss der Veranstaltung über die Rahmen-Themen für die Mitmach-Projekte informieren. Bereits im Vorfeld zu dieser Veranstaltung haben Gemeindeverwaltung und Gemeinderat die von den Bürgerinnen und Bürgern eingereichten Ideen zu Mitmach-Projekten (über 85 Ideen wurden abgegeben!) in 5 Themenrahmen eingeteilt: „Kunst soweit das Auge reicht“, „Garten für Jedermann“, Unser Dorf soll noch schöner werden“, „Spiel und Spaß für Jedermann“ und „Streuobst“. An Stellwänden konnten sich Interessierte nun über die verschiedenen Themenfelder informieren und sich für die Teilnahme an den Mitmach- Projekten anmelden. Im Nachgang zu dieser Infoveranstaltung soll es nun zu jedem Rahmen-Thema Workshops geben, bei denen die einzelnen Projekte besprochen und ausgewählt werden. Anschließend wird der Gemeinderat entscheiden, welche Projekte dann tatsächlich realisiert werden können.

Remstalgartenschau 2019 - Einladung zum Infoabend