Gemeinde Winterbach

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Feierlicher Spatenstich zur Renaturierung der Rems bei Winterbach

Mit dem feierlichen Spatenstich hat Umweltminister Franz Untersteller am 15.02. gemeinsam mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer, dem Ersten Landesbeamten des Rems-Murr-Kreises, Michael Kretschmar, Bürgermeister Sven Müller und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Remstal Gartenschau 2019 und Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf, Matthias Klopfer, den Startschuss für die Renaturierung der Rems in Winterbach gegeben. Die Maßnahme wertet den in den 1930er und 1950er Jahren stark begradigten Fluss auf einer Länge von einem guten Kilometer und einer Breite von bis zu hundert Metern ökologisch deutlich auf.

Für Minister Untersteller wird die Renaturierung der Rems in Winterbach das Remstal enorm bereichern: „Die Aufweitung des Flussbetts, der Wechsel zwischen Steil- und Flachufern, die Gestaltung von Seitenarmen und Inseln – all diese Maßnahmen geben der Rems ihren natürlichen Charakter zurück und schaffen zugleich neue Lebensräume für heimische Tiere und Pflanzen. Auch die Lebensqualität der Menschen wird sich durch die aufgewertete und erlebbare Flusslandschaft spürbar und nachhaltig erhöhen.“

Bäche und Flüsse bildeten zusammen mit ihren Auen eine funktionale Einheit und erfüllten vielfältige Aufgaben im Naturhaushalt, betonte auch Regierungspräsident Wolfgang Reimer und fügte hinzu: „Die Renaturierung der Rems in Winterbach zeigt, dass auch in dicht besiedelten Bereichen an unseren Flüssen gute Möglichkeiten bestehen, ökologische Aufwertungen durchzuführen und der Natur wieder ausreichend Raum für eine eigendynamische Entwicklung zu geben.“

Die Kosten der Maßnahme in Winterbach belaufen sich insgesamt auf rund drei Millionen Euro. Für gewässerökologische Maßnahmen an landeseigenen Gewässern wie der Rems hat das Umweltministerium im vergangenen Jahr rund 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Auch 2018 stehen in ähnlicher Höhe Mittel bereit. 

Sven Müller, Bürgermeister der Gemeinde Winterbach zeigte sich mehr als stolz über diese Investition: „Durch die enorme ökologische Aufwertung, vor allem durch die Schaffung von höherwertigerem Lebensraum für Fauna und Flora, wird ein besonderes Gartenschau-Highlight gesetzt. Bürger und zahlreiche Besucher aus nah und fern werden die Rems intensiver erleben können, da sie an diesem Abschnitt seither kaum einsehbar war. Ich bin mir sicher, dass Winterbach und das gesamte Remstal langfristig davon profitieren werden“, so Müller.

Ergänzende Informationen:

Im dicht besiedelten Remstal steht dem Fluss nur eine sehr geringe Abflussfläche zur Verfügung. Aus diesem Grund wird das vorhandene Profil der Rems inklusive den einheitlich steilen und strukturarmen Böschungen aufgelöst und die vorhandene Gewässerbefestigung rückgebaut. Wechselnde Gewässersohlbreiten und Uferneigungen in Verbindung mit einem gegliederten Gewässerprofil sowie Seiten- und Altarmstrukturen ersetzen künftig den vorhandenen monotonen Trapezquerschnitt.

Die Renaturierung der Rems wurde vom Wasserverband Rems im Auftrag der Gemeinde Winterbach geplant. Die Umsetzung des Vorhabens wird vom Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Stuttgart übernommen. Die Maßnahme ist ein Projekt der interkommunalen Remstal Gartenschau 2019.

Mitmach-Projekt: "Mitmachgarten" - Öffentlicher Infoabend mit den Projektleitern am 08.03.2018

Die Projektleiterinnen und Projektleiter des Mitmach-Projekts „Mitmachgarten“ laden zum Informationsabend am 08.03.2018 alle Interessierten ab 19:30 Uhr in das Bürgerhaus Kelter ein.

Mitmach-Projekt: "Der weiße Pfad" - Öffentlicher Infoabend mit David Klopp am 21.02.2018

Zur Remstal Gartenschau 2019 werden Besucher aus Nah und Fern erwartet. Die Gemeinde Winterbach möchte diese Möglichkeit nutzen, um  nicht nur ihre schönen, sondern auch ihre überraschend vielen Seiten zu zeigen. 

Im Rahmen eines Mitmachprojektes unter der Leitung des Land Art Künstlers David Klopp wird dafür „der weiße Pfad“ entwickelt. Ein 5 KM langer Erlebnisrundgang, welcher kreative Mittel nutzt, um die kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten Winterbachs miteinander zu verbinden.

Vielseitige Möglichkeiten der Projektteilnahme

Kleine und große Bildungs- und Kultureinrichtungen, Betriebe, Vereine, Familien und Einzelpersonen aus den Ortsteilen Winterbach, Engelberg und Manolzweiler können teilnehmen.

Dieses Mitmachprojekt möchte Ihnen allen eine gemeinsame  Plattform bieten, um sich auf individuelle Weise vorzustellen. Durch ein vielseitiges Engagement kann der Rundgang zu einem bereichernden Erlebnis werden, von dem Besucher wie Bürger nachhaltig profitieren.

Öffentliche Projektvorstellung in der Kelter

Zur Vorstellung des Projektes findet ein öffentlicher Infoabend im Bürgerhaus Kelter statt.

Michael Haberkorn, Projektleiter der Gartenschau in Winterbach, und David Klopp werden die Konzeption und die Wegführung des Rundgangs erläutern und auf die unterschiedlichen Möglichkeiten einer Projektteilnahme aufmerksam machen. Die Vorstellung des weißen Pfades findet  an folgendem Termin statt:

Mi 21. 2. 2018 | 19:30  Uhr | Bürgerhaus Kelter

Eintritt  frei - gute Ideen gerne!

Mitmach-Projekt Blühstreifen: Pflanzaktion

Es sind nun schon ein paar Tage vergangen, seit die Mitglieder der Projektgruppe Blühstreifen, unterstützt durch Helferinnen und Helfern aus der Agendagruppe Natur und Umwelt sowie einigen hilfsbereiten Asylbewerbern die erste Pflanzaktion im Hinblick auf die Remstalgartenschau, durchgeführt haben.

Obwohl es am letzten Samstag im November den ganzen Vormittag durchgehend in Strömen regnete, waren bis zur Mittagszeit die Zwiebeln von 5000 Wildkrokussen, 1350 gelben Narzissen und 900 weißen Dichternarzissen in der Erde eingegraben. Ganz in der Hoffnung, dass sich schon im nächsten Frühling die ausgewählten Flächen im Bereich des Bücklingsweiler Baches in ein Blütenmeer verwandeln werden und in der ansonsten noch blütenarmen Zeit für viele Nektar suchenden Insekten einen gedeckten Tisch bieten werden.

Man kann sich nun fragen, warum schon so frühzeitig gepflanzt wurde und wieso Frühlingsblüher, die schon im März blühen, wenn doch die Gartenschau erst im Mai 2019 beginnt?  - Vor allem die Dichternarzissen benötigen eine etwas längere Anlaufzeit um zu üppiger Blüte zu gelangen und außerdem sollen auch über die Gartenschau hinaus vielfältige, ökologisch wertvolle Blühflächen entstehen. Ganz nach dem Motto der Projektgruppe “Winterbach soll blühen“ beginnt die Gartenschau für uns einfach etwas früher.

Nun noch eine Besonderheit der Wildkrokusse: In ihrem Blütenstand kann eine, gegenüber der äußeren Umgebung, um bis zu zwei Grad höhere Temperatur herrschen. Das nutzen manche Insekten um sich in der Blüte wieder auf zu wärmen.

Das Ausbringen von Krokusszwiebeln und anderen Frühlingblühern ist übrigens auch für alle privaten und firmeneigenen Grünflächen eine geeignete und kostengünstige Möglichkeit, die Blütenvielfalt zu erhöhen und somit zur Nachahmung empfohlen.

Wer sich für die weitere Arbeit der Projektgruppe Blühstreifen interessiert oder auch mitarbeiten möchte, kann sich gerne telefonisch oder per E-Mail melden bei:

Ulrich Pröschild, Tel: 07181- 72604,  E-Mail: ulrich-proeschild@t-online.de

Karin Weis,         Tel: 07181 - 44438, E-Mail: thomas-alexander-weis@web.de

Mitmach-Projekte: Von der Planung in die Umsetzung

In 20 spannenden Mitmach-Projekten arbeiten engagierte Winterbacher Bürgerinnen und Bürger in Arbeitsgruppen an der Gestaltung der Projekte aus den unterschiedlichen Bereichen. Sie haben Interesse in einer der vielfältigen Projektgruppen mitzuarbeiten? Sie möchten gerne mehr über ein bestimmtes Projekt erfahren? Mehr Infos finden Sie hier.

Verkehrsminister Hermann voll des Lobes für die Remstal Gartenschau 2019

Bei einer Radtour am 6. September 2017 von Schorndorf nach Winterbach machte sich der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann unter anderem ein Bild vom Winterbacher Gartenschau-Projekt des Informationszentrums für Streuobst und Naturschutz am Hungerberg.

Verkehrsminister Hermann folgte damit einer Einladung der Remstal Gartenschau 2019 GmbH, um zusammen mit dem Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer, Landrat Dr. Richard Sigel, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH Thorsten Englert und dem Winterbacher Bürgermeister Sven Müller Schorndorfer und Winterbacher Gartenschauprojekte mit dem E-Bike zu erkunden.

Bürgermeister Sven Müller präsentierte zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Otto Müller, Eugen Hetzinger und Rudolf Schwind des Obstbaurings Winterbach-Rohrbronn e.V. dem Verkehrsminister das bereits fast fertig gestellte Informationszentrum für Streuobstbau und Naturschutz. „Mit diesem Gartenschauprojekt möchten wir den Menschen die Natur wieder ein Stück näherbringen. Von einer Pflanzschule, über Bienenhäuser, bis hin zu verschiedenen Obstsorten finden die Besucher alles hier bei uns“, erläuterte Sven Müller zusammen mit den Vorstandsmitgliedern des Obstbaurings. Winfried Hermann war sehr beeindruckt und voll des Lobes über das Informationszentrum. „Mir hat der Besuch große Freude bereitet. Der Naturraum wird hier im Remstal wieder bewusst erlebbar gemacht und jeder wird eingeladen sich zu bewegen“, so der Verkehrsminister. Ebenfalls lobende Worte fand er für den Winterbacher Apfelsaft, welcher als durststillende Erfrischung vom Obstbauring gereicht wurde.

Über so viel positive Resonanz freuten sich alle sehr und alle waren sich einig, dass die Gartenschau-Besucher ein neues Remstal zu sehen bekommen werden.

Fotos: Bebop Media, © Remstal Gartenschau 2019 GmbH

Remstal-Gartenschau Winterbacher Projekt SWR4 Mitschnitt (Urherber SWR4)

Remstal Gartenschau 2019: Erlebniskarten ab sofort kostenlos erhältlich

Damit die Remstäler und die Besucher einen ersten Überblick über den aktuellen Planungsstand bekommen, ist in allen 16 Kommunen ab sofort eine informative und plakative Erlebniskarte kostenlos erhältlich. Jede beteiligte Kommune wird darin kurz vorgestellt und ausgewählte Gartenschau-Highlights präsentiert. Auf einen Blick sind auch die interkommunalen Projekte abgebildet, beispielsweise der Verlauf des gemeinsamen Rad- und Wanderweges. Hervorgehhoben sind auch die 16 Landmarken des Architekturprojekts "16 Stationen", an dem namhafte Architekturbüros aus ganz Deutschland beteiligt sind. "Mit dieser Erlebniskarte wird die Remstal Gartenschau für alle greifbar", sagt Thorsten Englert. "Natürlich sind das längst nicht alle Projekte, aber wir wollen die Bürgerinnen und Bürger auch am Entstehungsprozess teilhaben lassen", so Englert weiter. Die Erlebniskarten sind in den neu eingerichteten Gartenschau-Info-Stellen ausgelegt. Auch im Winterbacher Rathaus können die neuen Erlebniskarten seit letzter Woche an den Info-Points vor dem Bürgerbüro mitgenommen werden.

Remstal Gartenschau Erlebniskarte

 

 

Infoabend zur Remstal Gartenschau am 10. März 2017

Am vergangenen Freitag fand in der Lehenbachhalle eine Infoveranstaltung über die Remstal Gartenschau 2019 statt. Bürgermeister Müller begrüßte die Bürgerinnen und Bürger in der vollbesetzten Lehenbachhalle. Er bedankte sich auch im Namen des Gemeinderates ganz herzlich bei den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern für die rund 85 gemeldeten Mitmach-Projekte. Man sei sehr angetan von der Anzahl und der Vielfalt der gemeldeten Projekte und freue sich so viele umtriebige und engagierte Bürgerinnen und Bürger zu haben, so Bürgermeister Müller. Denn diese interkommunale Gartenschau könne nur durch die Bürgerinnen und Bürger zu einem großen Erfolg werden, betonte Müller. Das Engagement, das Herzblut sowie die Ideen und die Leidenschaft seien es, die Winterbach in einem besonderen Licht erstrahlen lassen und man so letztendlich zum Gesamterfolg des unendlichen Gartens Remstal einen bedeutenden Anteil leisten könne.

Ein bereits in die Tat umgesetztes Projekt ist der Streuobstpavillon mit Obst- und Naturlehrpfad des Obstbaurings Winterbach-Rohrbronn. Eugen Hetzinger erläuterte am Freitagabend den Bürgerinnen und Bürgern mit einer Bildpräsentation die Entstehung dieses Mammutprojekts. Über 1830 ehrenamtliche Arbeitsstunden haben die Mitglieder des Vereines für den Streuobstpavillon unterhalb des Hungerbergs geleistet. Eugen Hetzinger versprach den Zuhörern, dass man im Jahr 2019 die ersten Äpfel von der neuen Anlage ernten könne. Im Anschluss an die Präsentation wurde die vorbildliche Arbeit des Obstbaurings mit einem großen Applaus honoriert. Auch Bürgermeister Müller sprach dem Obstbauring ein großes Lob und ein dickes Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes ehrenamtliches Engagement aus.

Im Anschluss an die Präsentation des Obstbaurings informierte Karl-Eugen Ebertshäuser von der Geschäftsstelle der Remstal Gartenschau GmbH, der bereits bei der Landesgartenschau in Gmünd federführend mitgearbeitet hatte, über die geplanten interkommunalen Projekte. So soll laut Ebertshäuser nicht nur das Remstal selbst, sondern auch die ganze Landschaft präsentiert werden. Von den Obstbaumwiesen bis zu den Weinbergen wolle man alle Bereiche in Szene setzen. Das Remstal als Marke soll sich emotional mit den Besuchern verbinden über Kunst, Genuss, Renaturierung der Rems, sowie Freizeit- und Sportangebote. Bei den Wanderwegen im Remstal soll der Schilderwald aufgelichtet und Aussichtsplattformen neu gestaltet und gerichtet werden, diie Radstrecke durchs Remstal wird künftig komplett durchgängig sein und die Angebote für Wohnmobilnutzer sollen ebenfalls ausgeweitet werden.

Ein weiterer Programmpunkt der Veranstaltung am Freitag war die Präsentation der Planungen am Gleisdorfer Platz sowie die Remsrenaturierung durch Bauamtsleiter Blessing. „Der Gleisdorfer Platz soll aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden“, so Bauamtsleiter Blessing. Das Häuschen der Gasversorgung wird künftig hinter grünen Hecken verschwinden, zudem sind Spiel- und Aufenthaltsangebote, sowie ein Wasserfontänenfeld für Groß- und Klein geplant. Über Stufen und Treppen soll außerdem ein Zugang zur Rems geschaffen werden. Die Gesamtkosten von über 354 000 Euro brutto werden vom Land mit 151.000 Euro bezuschusst.

Die Remsrenaturierung war ebenfalls Teil der Informationsveranstaltung. Auf 1,2 Kilometer Flusslänge soll das derzeit rund 40 Meter breite Flussbett auf mehr als 90 Meter ausgeweitet werden, zudem soll es ein zweites Remsbett und neue Altwasserarme geben. Insgesamt würde das Projekt rund 2,6 Millionen Euro kosten, allerdings könnten bis zu 85 % der Ausgaben durch Fördermittel erstattet werden. Bauamtsleiter Blessing wies darauf hin, dass dieses Projekt noch nicht in trockenen Tüchern sei. Sollte das Projekt realisiert werden, dann könnte ein möglicher Baustart im kommenden Winterhalbjahr sein, damit das Großprojekt bis März 2019 noch bis zum Beginn der Gartenschau fertig wäre.

Die Winterbacher Bürgerinnen und Bürger konnten sich zum Abchluss der Veranstaltung über die Rahmen-Themen für die Mitmach-Projekte informieren. Bereits im Vorfeld zu dieser Veranstaltung haben Gemeindeverwaltung und Gemeinderat die von den Bürgerinnen und Bürgern eingereichten Ideen zu Mitmach-Projekten (über 85 Ideen wurden abgegeben!) in 5 Themenrahmen eingeteilt: „Kunst soweit das Auge reicht“, „Garten für Jedermann“, Unser Dorf soll noch schöner werden“, „Spiel und Spaß für Jedermann“ und „Streuobst“. An Stellwänden konnten sich Interessierte nun über die verschiedenen Themenfelder informieren und sich für die Teilnahme an den Mitmach- Projekten anmelden. Im Nachgang zu dieser Infoveranstaltung soll es nun zu jedem Rahmen-Thema Workshops geben, bei denen die einzelnen Projekte besprochen und ausgewählt werden. Anschließend wird der Gemeinderat entscheiden, welche Projekte dann tatsächlich realisiert werden können.

Remstalgartenschau 2019 - Einladung zum Infoabend