Gemeinde Winterbach

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Große Bauprojekte

Sanierung Bauhofgebäude

Am Büro – und Wohngebäude des Bauhofs wurden zwischen Anfang September bis Mitte Dezember diverse Sanierungsarbeiten durchgeführt, welche notwendig waren, da seit der der Erstellung im Jahr 1981 keine wesentlichen Unterhaltsarbeiten ausgeführt wurden. Am Gebäude zeigten sich bereits erste Schäden an der Putzfassade, durch die ungenügende Dämmung im Dach, sowie durch undichte Fenster und Türen ging sehr viel an Heizenergie verloren. Bei der Außensanierung wurden Dach und Fenster auf den aktuellen Stand der Energieeinsparverordnung ertüchtigt, die Putzfassade wurde überarbeitet und neu gestrichen. Die Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten wurden von der Firma Hägele aus Baltmannsweiler ausgeführt, die Stuckateur- und Malerarbeiten von der Firma SMT aus Winterbach und die Fensterbauarbeiten von der Firma Schwandner aus Winterbach. In 2020 wird noch eine Photovolataikanlage auf dem Werkstattgebäude installiert, um Strom für die Eigennutzung im Bauhof zu produzieren, um damit zusätzlich CO² einzusparen. Die kompletten Maßnahmen sind mit 210.000 € veranschlagt.

Kanalbefahrung und -inspektion

Die Eigenkontrollverordnung (EKVO) des Landes Baden-Württemberg sieht vor, dass Städte und Gemeinden ihr Abwasserkanalnetz mindestens alle zehn Jahre auf Schäden hin untersuchen und filmen lassen müssen. Die letzte Filmung unseres rund 43,2 km langen Kanalnetzes wurde in den Jahren 2007 und 2009 durchgeführt. Daher war nun eine erneute TV-Befahrung aller Kanäle und Schachtbauwerke durch eine Fachfirma erforderlich. Ein von der Gemeinde beauftragtes Ingenieurbüro hat anschließend die Auswertung durchgeführt und hieraus Vorschläge für weitere Kanalsanierungsmaßnahmen erarbeitet.

Die Gesamtkosten für die Kanalbefahrung und -inspektion betrugen ca. 272.000 €

Kanalsanierung

In den Jahren 2007 und 2009 hat eine Spezialfirma das 43,2 km lange Kanalnetz der Gemeinde gespült und gefilmt. Anschließend wurden die Filme ausgewertet und die einzelnen Kanäle entsprechend der Eigenkontrollverordnung des Landes Baden-Württemberg in die Schadensklassen 1 bis 5 eingeteilt.

Auf dieser Grundlage erfolgte im Jahr 2018 die Sanierung von weiteren Kanälen mit den stärksten Schäden (Schadensklasse 1+2) im sogenannten „Inlinerverfahren“, bei dem in die Kanalhaltung ein in Epoxidharz getränkter Schlauch eingezogen wird, der dann aushärtet und den Kanal wieder stabil macht und völlig abdichtet.

Gesamtkosten: 210.000 €

Betoninstandsetzung und Räumerlaufbahn Nachklärbecken

Auf der Kläranlage war die Betoninstandsetzung der Räumerlaufbahn des Nachklärbeckens dringend erforderlich. In diesem Zuge wurde die Räumerlaufbahn zudem mit einer Abdeckung aus Edelstahl versehen sowie die Antriebsräder des Räumers erneuert.

Die Kosten für die Betoninstandsetzung und die Räumerlaufbahn beliefen sich auf rund 130.000 €.

Maschinelle Überschussschlammeindickung und Umbau Eindicker mit Pumpwerk

Bei der Einrichtung einer maschinellen Überschussschlammeindickung (MÜSE) und dem Umbau des Eindickers auf der Kläranlage handelte es sich sozusagen um den zweiten Bauabschnitt des Vorklärbeckens (Neubau 2016/2017).

Um die Biomassenkonzentration („Belebtschlamm“) im Belebungsbecken konstant zu halten, muss der Biomassenzuwachs regelmäßig aus dem Becken abgezogen werden. Dieser abgezogene Belebtschlamm wird Überschussschlamm genannt und der Faulung zugeführt. Im Faulturm entsteht bei diesem Faulungsprozess Methangas, mit dem im Blockheizkraftwerk auf der Kläranlage Strom und Wärme erzeugt wird. Im Faulturm muss dabei ständig eine Temperatur von rund 35 °C vorhanden sein.

Durch die MÜSE wird durch Erhöhung des Eindickgrades die Schlammmenge zur Faulung, die erwärmt werden muss, reduziert (Energieeinsparung). Die Verweilzeit des Schlammes im Faulturm verlängert sich dadurch, was zu einer Verbesserung der Gasausbeute führt. Des Weiteren führt die MÜSE zu einem stabileren Betrieb von Faulung und Belebungsbecken.

Die MÜSE wurde im Erdgeschoss der vorhandenen Gebläse- und Pumpenstation neben dem Belebungsbecken untergebracht. Von dort wird der eingedickte Schlamm dann über bestehende Rohrleitungen zum umgebauten Voreindicker neben dem Vorklärbecken gepumpt. In diesem Voreindicker werden der anfallende Schlamm aus dem Vorklärbecken (Primärschlamm) sowie der Überschussschlamm der MÜSE homogenisiert und von dort über ein kleines, neu erstelltes Pumpwerk in den Faulturm gepumpt.

Die Kosten für die maschinelle Überschussschlammeindickung und dem Umbau des Eindickers mit Pumpwerk betrugen 582.000 €.

Fassadensanierung Rathäuser

Die Fachwerkfassaden der Rathäuser mussten 2018 saniert werden, da an den Farb- und Putzflächen Schäden auftraten und es auch zu Wassereintritten am Fachwerk kam. Bei der Ausführung der Malerarbeiten, welche durch die Firma Lehmann aus Remshalden/Winterbach durchgeführt wurden, stellte man größere Fachwerkschäden am Haus C fest, welche durch den Restaurationsfachbetrieb Zimmerei Dippon aus Weinstadt behoben wurden. Durch die zusätzliche Schadensbehebung am Fachwerk erstreckte sich die Baumaßnahme von Mitte Juli bis Ende Oktober. Die Baukosten für die Maßnahme lagen bei 127.000.- Euro.

 

Remsrenaturierung

Für die Remsrenaturierung wurde auf einer Länge von 1,1km der seither begradigte und kanalisierte Flusslauf aufgeweitet. So wurde die Rems westlich von Winterbach bis zur Hebsacker Brücke von seither ca. 35m Breite auf bis zu 100m verbreitert. Es wurden Inseln geschaffen und Alt- und Seitenarme angelegt. Diesem Projekt ging ein 5jähriger Planungs- und Genehmigungsprozess voraus. Angesichts der großen Verbesserungen für die Fauna und Flora hat sich dieser Aufwand sehr gelohnt. Die Remsrenaturierung wurde dann vom Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Stuttgart, durchgeführt. Die Baukosten betrugen 3,6 Mio. €. Diese wurden alleine vom Land Baden-Württemberg getragen und aus zweckgebundenen Mitteln des „Wasserpfennigs“ finanziert. Ein besonderer Dank gilt den Landwirten von Manolzweiler, da diese mit ihrer Bereitschaft die anfallenden 9.000 cbm Humus auf deren Äcker ablagern zu dürfen, entscheidend dazu beigetragen haben, dass dieses Projekt erfolgreich umgesetzt werden konnte.

Erschließung Baugebiet Sandweg

Im Jahr 2019 erfolgte die Erschließung des Baugebiets Sandweg auf dem Engelberg. In diesem Zuge wurde die Straße verbeitert, Kanal- und Wasserleitungsarbeiten durchgeführt und dadurch insgesamt sieben Wohnbauplätze geschaffen.

Die Erschließung hat ein von der Gemeinde beauftragter Erschließungsträger durchgeführt, der auch die Erschließungskosten direkt auf die Beteiligten, die die Bauplätze bekommen haben, umlegt.

 

Netto und Rossmann

Zur Sicherung der Versorgung der Bürger/innen war es Gemeinderat und Verwaltung seit Jahren sehr wichtig einen neuen Standort für den Netto-Lebensmittelmarkt zu finden. Der seitherige Netto-Markt auf Grundstück Schorndorfer Str. 7 hatte nur eine Verkaufsfläche von ca. 500m², was für einen Discounter aus heutiger Sicht zu klein ist, um diesen dauerhaft wirtschaftlich betreiben zu können. Die Neubaumöglichkeit für einen Markt mit ca. 1.100m² Verkaufsfläche war auf dem Grundstück der ehemaligen Wolle-Fabrik Schorndorfer Str. 18 schnell gefunden. Leider konnte mit der früheren Eigentümerin des Grundstückes über Jahre hinweg keine Einigung über den Verkauf des Grundstückes erzielt werden. Aus diesem Grund verzögerte sich das Projekt. Durch die Insolvenz der Eigentümerin konnte dann das Grundstück von einem privaten Investor erworben werden. Die Gemeinde hat dann den Bebauungsplan Schorndorfer Str. 12-18 aufgestellt, durch den das Baurecht für die Errichtung des Lebensmittelmarktes auf Grundstück Schorndorfer Str. 18 geschaffen wurde. Des Weiteren wurde mit diesem Bebauungsplan auch die Möglichkeit begründet, einen Drogeriemarkt auf Grundstück des ehemaligen „Gärtnerhauses“ Schorndorfer Str. 16 zu bauen. Nachdem die Baugenehmigungen für beide Märkte vorlagen, wurde im März 2019 das Gärtnerhaus abgebrochen und mit dem Bau des Drogeriemarktes Rossmann mit einer Verkaufsfläche von 699 m² und 19 Kfz-Stellplätzen begonnen. Der Spatenstich für den Netto-Lebensmittelmarkt mit 70 Kfz-Stellplätzen erfolgte am 06.05.2019.

Die Fa. KIZ als Generalunternehmer hat dann beide Märkte erstellt, so dass diese im Herbst 2019 für die Kunden eröffnet werden konnten.

Nachdem die beiden Märkte nun ein paar Monate geöffnet sind, zeigt sich, dass diese gut von der Bevölkerung angenommen werden. Der Einkaufstandort Winterbach wurde durch diese beiden Märkte deutlich gestärkt.

Am Standort des heutigen Rossmann-Drogeriemarktes waren zuvor die Mitarbeiterparkplätze der Gemeindemitarbeiter. Diese mussten daher auf die Ostseite des Netto-Lebensmittelmarktes verlegt werden. Dort wurden 26 neue Mitarbeiterparkplätze zum Preis von 71.790 € angelegt.

Sanierung von Taubenstraße, Amselweg und Drosselweg

Die Sanierung der Straßen Amselweg, Drosselweg und Taubenstraße stand schon seit einigen Jahren auf dem Programm. Durch die finanzielle Situation der Gemeinde und andere vordringlichere Maßnahmen wie Ortsmitte, Schulsanierung oder Kindergärten wurde die Sanierung dieser Straßen jedoch Jahr für Jahr geschoben.

Im Jahr 2018 konnte die Baumaßnahme dann angegangen und auch bereits im selben Jahr nahezu abgeschlossen werden. Bei der Sanierung von Amselweg, Drosselweg und Taubenstraße wurde die jeweilige Straße wie auch Wasserversorgungsleitungen, Kanal (inkl. Hausanschlüsse) und Straßenbeleuchtung erneuert sowie Leerrohre für die Breitbandversorgung verlegt.

Die Kosten für die Sanierung der drei Straßen lagen bei rund 1.000.000 €.

Gleisdorfer Platz

Die Umgestaltung des Gleisdorfer Platzes war ein zentrales Projekt der Remstalgartenschau. Ziel war es den Gleisdorfer Platz aus seinem „Dornröschenschlaf“ zu erwecken und zu einem Platz der Begegnung mit hoher Aufenthaltsqualität zu entwickeln. Die Planung und Idee für diesen Platz stammte von den Landschaftsarchitekten Planstatt Senner aus Überlingen. Architekt Senner und sein Team haben damals schnell erkannt, dass Winterbach innerorts keinen Zugang zur Rems hat und wollte durch die Terrassierung den Menschen die Rems näher bringen. Die hohe Aufenthaltsqualität wurde durch die eigentliche Platzgestaltung mit Kinderspielplatz (Wasserfontänen, Trampolin, Kletterspielgerät) erreicht. Die Seniorenspielgeräte runden die Planung ab. Ein besonderer Dank gebührt den Kollegen vom Baubetriebshof des Regierungspräsidium Stuttgart aus der Remsstraße. Diese haben eine alte Eiche von der Remsrenaturierung zu einem naturnahen Kletterspielgerät umgebaut, welches dann am Gleisdorfer Platz aufgestellt wurde.

Die Terrassierung zur Rems hin wurde von der Fa. Grünanlagen Schwarz GmbH aus Aalen zum Preis von 123.525,78 € und die Platzgestaltung von der Fa. Das Gartenteam Rudolf Köhle aus Nürtingen zum Preis von 382.349,43 € hergestellt.

Die Gesamtbaukosten (incl. Nebenkosten wie Honorare etc.) belaufen sich für die Platzgestaltung sowie die Terrassierung auf insgesamt 571.384,22 €. Vom Land Baden-Württemberg wurde uns hierfür ein Zuschuss aus dem Programm „Natur in Stadt und Land“, dem sog. „Gartenschautopf“, über 161.600 € gewährt.

Die Bewährungsprobe hat der Gleisdorfer Platz dann mit der After-work-Party im Juli 2019 hervorragend bestanden.

Monopteros

Für die Remstalgartenschau wurde das Architekturprojekt „16 Stationen“ initiiert. So wurden 16 namhafte Architekturbüros aus ganz Deutschland eingeladen, um mit den 16 Projekten und Stationen den Bogen zu spannen von der Quelle der Rems bis zur Mündung in den Neckar. Den kleinen Projekten und Architekturen kam die Aufgabe zu, die jeweiligen Orte, an denen sie gebaut wurden, zu charakterisieren. Sie sind einmalig, weil sie sich in ihrer Lage, Konstruktion und Atmosphäre voneinander unterscheiden und dennoch wie Perlen an einer Kette miteinander verbunden sind.

Die teilnehmenden 16 Architekturbüros wurden im Losverfahren den Gemeinden und Städten zugelost. Winterbach hatte wiedermal großes Glück und bekam das Architekturbüro BurgerRudacs aus München zugelost.

Die Standortsuche gestaltete sich zu Beginn schwierig. Ein erster Standort unterhalb der Waldorfschule im Gewann Eichenwäldle war nicht genehmigungsfähig, da sich dieser im Landschaftsschutzgebiet befand. Es fand sich dann der Standort am Weiher, wo dann auch der Monopteros gebaut wurde.

Laut Wikipedia kommt „Monopteros“ aus dem Griechischen und bedeutet Tempel,  Rundtempel oder Ziergebäude mit Säulen.

Ursprünglich war von der Gartenschaugeschäftsstelle geplant jede der 16 Stationen zum Preis von 75.000 € zu erstellen. Der Verband Region Stuttgart hat dann dankenswerterweise für jede der Stationen einen Zuschuss über 37.500 € in Aussicht gestellt. Im Rahmen der Ausschreibung zeigte sich dann, dass aufgrund der guten Konjunktur den dadurch ausgelasteten Firmen und Betonfertigteilherstellern kein adäquates Angebot vorlag. Der Monopteros in Winterbach stand kurz vor dem Aus. Um den Monopteros bauen zu können und damit das Gesamtprojekt zu retten, gelang es Herrn Bürgermeister Müller beim Verband Region Stuttgart einen höheren Zuschuss zu erzielen bis max. 75.000 €, aber max. 50 % der Baukosten. Um die Baukosten etwas reduzieren zu können, wurde auch noch die Gesamthöhe von ursprünglich 7,68m auf 5,80m reduziert.

Eine nochmalige Ausschreibung ergab dann ein Angebot der Fa. R.Bayer Betonsteinwerk Munderkingen GmbH über 96.286,47 €.

Der Gemeinderat hat dann in der Gemeinderatssitzung vom 26.02.2019 die Vergabe an die Fa. R.Bayer Betonsteinwerk sowie an die Fa. Straßenbau Uetz für die Erdarbeiten zum Preis von 13.062,63 € getätigt.

Und nun war größte Eile geboten, den die Gartenschau sollte ja am 10.05.2019 und der Monopteros am 11.05.2019 eröffnet werden. Es musste noch die Statik vom Ing.Büro Böck,Hassmann,Schmid aus Schorndorf gefertigt und vom Prüfstatiker geprüft werden. Erst dann konnten die Betonteile im Werk geplant und gefertigt werden. Die Aufstellung der Betonfertigteile mittels Autokran wurde dann am Freitag, 10.05.2019 fertiggestellt. Just in time! Oder um genau zu sein, noch 18 Stunden vor der Eröffnung.

Die Gesamtkosten mit Architektenhonorar, Honorar Statiker, Prüfstatiker, Geologe, Erdarbeiten und Betonfertigteilen betragen 135.228,85 €. Vom Verband Region Stuttgart wurde uns ein Zuschuss von 67.614,42 € gewährt und auch bereits überwiesen.

Sanierung der Laufbahn im Stadion

Nach der Erneuerung des Kunstrasenplatzes im Jahr 2016 wurde zwei Jahre später die Sanierung der Laufbahn im Stadion angegangen. Baubeginn hierzu war am 8. Januar 2018.

Es erfolgte die Erneuerung des Kunststoffbelags auf der gesamten 400m-Rundbahn sowie des Unterbaus im nördlichen und südlichen Segment. Das Südsegment wurde neu mit einem Kunststoffbelag ausgestattet mit Platz für zwei Hochsprunganlagen und Speerwurfanlauf sowie neuem Diskusring und -käfig. Zudem wurde die Weitsprunganlage erneuert und ein zusätzlicher Flutlichtmasten im Norden für den abendlichen Leichtathletikbetrieb installiert. Des Weiteren erfolgte die Erneuerung des Kugelstoßbalkens, die Beschaffung einer wettkampfgerechten Stabhochsprunganlage (Eigenleistung des VfL Winterbach), die Verlegung von Leerrohren um den Rasenplatz und unter der Bahn hindurch für Strom, Mikrofon und Zeitmessung sowie die Verbesserung der Bahnentwässerung.

Im Rahmen einer Veranstaltung des VfL Winterbach mit zahlreichen sportlichen Events fand am 22. September 2018 die feierliche Einweihung der sanierten Laufbahn statt. Die Gesamtkosten für die Sanierung der Laufbahn lagen bei ca. 711.000 €.

Neubau Vorklärbecken auf der Kläranlage

Das alte Vorklärbecken (Baujahr: 1968) wies sehr starke Betonschäden auf und war mit seinen zehn Metern Tiefe und seinem Fassungsvolumen von 655 m³ für den heutigen Kläranlagenbetrieb zudem zu groß dimensioniert. Eine Sanierung des alten Vorklärbeckens, das fast 50 Jahre lang mit dem aggressiven Medium Abwasser beaufschlagt war, war nicht mehr möglich.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 29. September 2015 das Ingenieurbüro Klinger und Partner aus Stuttgart mit den Ingenieurleistungen beauftragt sowie den Baubeschluss für den Neubau des Vorklärbeckens gefasst. Der Baubeginn erfolgte am Donnerstag, den 12. Mai 2016.

Die Baumaßnahme ausgeführt haben die Firmen Hermann Fuchs aus Ellwangen (Ingenieurbau), Gesellschaft für Wassertechnik und Apparatebau aus Nellingen (Technische Ausrüstung), USG Umwelt- und Systemtechnik aus Breitscheid (Räumer) und Füllgrabe & Teubner aus Kirchberg/Murr (Elektro- und Prozessleittechnik).

Nach rund acht Monaten Bauzeit konnte das Vorklärbecken im Februar 2017 in Betrieb gehen. Mit seinen Abmessungen von 20 m Länge, 7 m Breite und einer Tiefe von 4 bis 6,80 m ist das neue Vorklärbecken mit einem Fassungsvolumen von 225 m³ kleiner, effektiver und energiesparender als das alte Vorklärbecken. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme liegen bei rund 775.000 € (inklusive Nebenkosten).

Im Jahr 2017 ist der mit der Installation einer maschinellen Überschussschlammeindickung in der Gebläsestation und dem Umbau des Eindickers mit Pumpstation der nächste Bauabschnitt auf der Kläranlage geplant.

Sanierung Kunstrasenplatz und Kleinspielfeld

Die Oberfläche des Kunstrasenplatzes (Baujahr: 1998) am Sportzentrum und die Beschaffenheit waren durch langjährige Nutzung vollflächig stark abgenutzt. Eine Überprüfung der elastischen Schicht durch einen Sachverständigen hatte zudem ergeben, dass diese ebenfalls nicht mehr den Erfordernissen genügte und erneuert werden musste, um den geforderten Kraftabbauwert zu erreichen. Zudem war auch das Kleinspielfeld hinter der Salierhalle stark abgenutzt und beschädigt.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 31. Mai 2016 das Ingenieurbüro Plankonzept aus Brackenheim mit den Ingenieurleistungen beauftragt sowie den Baubeschluss für die Sanierung des Kunstrasenplatzes und des Kleinspielfeldes gefasst. Die Fa. Link GmbH Garten- und Landschaftsbau aus Fellbach hat dann von August bis November 2016 die Sanierungsmaßnahme durchgeführt. Die Einweihung des Kunstrasenplatzes erfolgte am Sonntag, den 06. November 2016 mit einem Fußballspiel der Herren-AH des VfL Winterbach gegen eine Mannschaft aus Gemeindeverwaltung und Gemeinderat.

Die Gesamtkosten inklusive aller Nebenkosten für die Sanierung des Kunstrasenplatzes und des Kleinspielfeldes lagen bei rund 657.000 €. Das Land Baden-Württemberg hat die Sanierung mit 98.000 € gefördert.

Baugebiet Schilfweg

In der Zeit vom 15.09.2015 bis zum 06.11.2015 wurde die Straße Schilfweg von der Fa. Lukas Gläser, Aspach, um eine Sackgasse erweitert und es wurden die Erschließungsarbeiten mit Kanal, Wasserleitung und Straßenbau durchgeführt. Diese Arbeiten waren notwendig, damit weitere Wohngebäude im Schilfweg errichtet werden können.

Die Baukosten für die Erschließung dieses Baugebiet betragen Brutto 166.500 € (Kanal 58.400 €, Wasserleitung 13.300 €, Straßenbau 94.800 €).

Nach Errichtung der Mehrfamilienwohnhäuser im Schilfweg durch die Fa. Kurz Holzbau GmbH wurden die letzten Asphaltarbeiten durch das Aufbringen des Endbelages am 09. Dezember 2016 ausgeführt.

Ortsmitte Winterbach

Der Gemeinderat hat nach einem intensiven Bürgerbeteiligungsverfahren mit der Verabschiedung des Bebauungsplanes "Ortsmitte" als Satzung die Rahmenbedingungen für die notwendige Umgestaltung der Ortsmitte geschaffen, so dass der Spatenstich zu diesem Großprojekt am 10. September 2013 erfolgen konnte.

Ein erster Teil der neuen Ortsmitte wurde bereits 2011 mit der Sanierung des Kirchhofes umgesetzt.

Die denkmalgeschützten Fachwerkhäuser sind das Aushängeschild von Winterbach. Nach der Sanierung der Rathaus-Fachwerkhäuser hat der Investor, die Fa. Fuhrmann aus Winnenden, die Fachwerkhäuser an Oberdorf und Brunnengasse bis Anfang 2016 vollständig saniert.

Die Tief- und Straßenbauarbeiten wurden von der Fa. Carl Rossaro GmbH aus Aalen durchgeführt. Diese umfassten u.a. die Auswechslung von schadhaften und hydraulisch überlasteten Abwasserkanälen auf einer Länge von 290m sowie den Austausch maroder Wasser-, Gas- und weiterer Versorgungsleitungen, die zum Teil seit über 40 Jahren im Boden lagen. Für schnelles Internet wurden Glasfaserkabel und Leerrohre auf der gesamten Länge mit verlegt.

Darüber hinaus wurde die Landesstraße vollständig erneuert. Zur Reduzierung der Verkehrsgeschwindigkeit auf der Ortsdurchgangsstraße sowie zur Wendemöglichkeit wurden an den Einmündungen Kronenbergele und Lerchenstraße zwei überfahrbare Minikreisverkehre mit einem Durchmesser von 17 bzw. 18m errichtet. Zudem konnte eine Verkehrsbeschränkung auf eine zulässige Geschwindigkeit von 30 km/h erreicht werden.

Damit das Gesamtbild der Ortsmitte wieder stimmig und ansehnlich wurde, sind auch die Oberflächen der Aufenthalts-, Fußgänger- und Parkierungsbereiche erneuert worden. Diese Arbeiten wurden von der Fa. Link aus Fellbach barrierefrei und rollstuhlgerecht durchgeführt. Das hierbei verwendete graue Granitpflaster aus China ist wie auch beim Kirchhof Fair-Stone-zertifiziert.

Die Aufenthaltsqualität im Oberdorf ist nach Beendigung der Baumaßnahme erheblich verbessert worden, da die Parkierung nun weiter von den Ladengeschäften abgerückt ist. Hierdurch entstand ein Mehrgewinn an Fläche, welcher nun von den Fußgängern genutzt werden kann. Auch lädt nun eine Außenbewirtschaftung durch den dortigen Bäcker mit Café zum Verweilen ein. Durch die Umgestaltung wurde auch im Bereich des Marktplatzes eine große Fläche für Festivitäten und den Wochenmarkt hinzugewonnen. Für die Baukosten in Höhe von ca. 4,5 Mio. € erhielt die Gemeinde einen Zuschuss vom Land Baden-Württemberg aus Sanierungsmitteln.

Die Gesamtmaßnahme wurde bis Ende 2015 fertiggestellt.

Umgestaltung Kirchhof Michaelskirche

Im Rahmen der Ortskernsanierung Winterbach sollte die gesamte Ortsmitte umgestaltet und aufgewertet werden. Dabei bildete der Bereich um das Alte Rathaus und die Michaelskirche das eigentliche Zentrum der Gemeinde und somit den Kernbereich der Ortsmitte. In den vorangegangenen zwei Jahren wurde von den Planern, dem Gemeinderat und der Verwaltung unter Miteinbeziehung der Winterbacher Bürger, Interessensgemeinschaften und Gewerbetreibenden ein planerisches Gesamtkonzept für die Umgestaltung der Ortsmitte entwickelt.

Die Belagsflächen und Stufenanlagen des Kirchenbereiches befanden sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Im Rahmen der Neugestaltung erhielten diese Platzflächen um die Kirche einen neuen Belag aus grauem chinesischen Granit (Fair-Stone-zertifiziert) in verschiedenen Formaten. Die Effektbeleuchtung wurde größtenteils von Winterbacher Firmen und Bürgern gespendet. Planung und Bauleitung hatte das Büro Eurich und Gula Landschaftsarchitektur aus Wendlingen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 350.000 €. Für die Baukosten erhält die Gemeinde einen Zuschuss vom Land Baden-Württemberg aus Sanierungsmitteln in Höhe von ca. 60 %.

Um- und Anbau Kindergarten Schafacker

Nach einjähriger Bauzeit war es nun soweit, die Gemeinde Winterbach hat am 11. März 2011 den neuen Kindergarten Schafacker eröffnet. In dem neuen dreigruppigen Kindergarten sind ein Kleinkinderbereich (für Kinder von 1 bis 3 Jahren) und zwei Regelbetreuungen (für Kinder von 3 bis 6 Jahren) eingerichtet worden. Die Baukosten des vom Architekturbüro Edgar Bloss, Büroinhaber Gebhard Kölz in Winterbach, um- und angebauten Kindergartens beliefen sich auf 1,5 Mio. €. Das energetisch sanierte Gebäude ist mit den neuesten Entwicklungen ausgestattet. So besitzt der Kindergarten eine Pelletheizung, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie eine thermische Solaranlage.

Ausbau Kernzeitbetreuung Lehenbachschule Winterbach

Das Dachgeschoss der Lehenbachschule Winterbach wurde ausgebaut für ca. 120 Schüler. Der Raum wird von der Kernzeitbetreuung seit März 2011 genutzt. Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 1.247.000 €. Die Räume sind durch dezentrale Lüftungseinheiten mit Wärmerückgewinnung und Pollenfilter ausgestattet. Planung und Bauleitung hatten die Herren Bärlin und Feeser vom Architekturbüro archifaktur in Winterbach. Der Umbau erhielt eine Auszeichnung für Beispielhaftes Bauen Rems-Murr-Kreis 2005-2011.

Ein erster Teil der neuen Ortsmitte wurde bereits 2011 mit der Sanierung des Kirchhofes umgesetzt. Die denkmalgeschützten Fachwerkhäuser sind das Aushängeschild von Winterbach. Nach der Sanierung der Rathaus-Fachwerkhäuser hat nun der Investor, die Fa. Fuhrmann aus Winnenden, begonnen, die Fachwerkhäuser am Oberdorf und der Brunnengasse zu sanieren und mit der Sanierung des Volksbankgebäudes bereits ein Gebäude fertiggestellt.

Wichtige notwendige Maßnahmen im Untergrund sind die Auswechslung des Abwasserkanals, der hydraulisch überlastet und stark schadhaft ist, sowie der Austausch maroder Wasser-, Gas- und weiterer Versorgungsleitungen, die zum Teil seit über 40 Jahren im Boden liegen. Darüber hinaus wird auch der mangelhafte Fahrbahnbelag der Landesstraße erneuert. Zur Reduzierung der Verkehrsgeschwindigkeit auf der Ortsdurchgangsstraße sowie zur Wendemöglichkeit werden an den Einmündungen Kronenbergele und Lerchenstraße Minikreisverkehre errichtet. Die Tief- und Straßenbauarbeiten werden von der Fa. Carl Rossaro GmbH aus Aalen durchgeführt.

Damit das Gesamtbild der Ortsmitte dann wieder stimmig und ansehnlich wird, werden auch die Oberflächen der Aufenthalts-, Fußgänger- und Parkierungsbereiche erneuert. Das hierbei verwendete graue Granitpflaster aus China ist wie auch beim Kirchhof Fair-Stone-zertifiziert. Die Aufenthaltsqualität im Oberdorf wird dadurch verbessert, dass die derzeitige Parktasche so verändert wird, dass die künftige Parkierung von den Ladengeschäften abgerückt ist. Hierdurch entsteht ein Mehrgewinn an Fläche, welcher den Fußgängern zur Verfügung gestellt wird und eine ansehnlichere Außenbewirtschaftung, z.B. durch das Café, ermöglicht. Auch der Marktplatz gewinnt an Fläche hinzu. Für die Baukosten erhält die Gemeinde einen Zuschuss vom Land Baden-Württemberg aus Sanierungsmitteln. Die Gesamtmaßnahme soll bis Ende 2014 fertiggestellt werden.

Errichtung eines Kinderhauses

Nach einer stark einjährigen Bauzeit ist es nun soweit, die Gemeinde Winterbach hat am   14. Oktober 2009 das Kinderhaus eröffnet, welches direkt neben dem bestehende Kindergarten Lerchenstraße errichtet wurde. In dem neuen zweigruppigen Kinderhaus ist ein Kleinkinderbereich (für Kinder von 1 bis 3 Jahren) und eine Ganztagesbetreuung (für Kinder von 3 bis 6 Jahren) eingerichtet worden.

Die Baukosten des vom Architekturbüro Achim Dobelmann errichteten Kinderhauses, beliefen sich auf 1,4 Mio. €. Das moderne Gebäude ist mit den neuesten Entwicklungen ausgestattet, so besitzt die zeitgemäße Betreuungseinrichtung eine Pelletheizung, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie Solar- und Photovoltaiknutzung. Ganz besonders stolz ist man auf die Außenanlage mit Spielplatz. Sie wurde auf Wunsch der Kindergartenleitung sehr naturnah angelegt. Um dies zu verwirklichen wurde für die 52.000 € teure Investition extra ein Umweltpädagoge zur Planung hinzugezogen. Die ersten Kinder besuchen nun seit September 2009 das Kinderhaus und wir hoffen, dass wir vielen Eltern und Alleinerziehenden die Möglichkeit einer zeitgemäßen und qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung bieten können.

Errichtung einer Ganztagesschule mit Mensa

Am 16. Oktober 2009 konnte die Ganztagesschule mit Mensa eröffnet werden. Dort, wo einst die alten Schulpavillons standen ist nun endlich der Grundstein für eine Ganztagesschule gelegt worden. In Zusammenarbeit mit den Architekten Edgar Bloss und Achim Dobelmann von Bloss + Keinath konnte das 5,8 Mio. € teure Projekt erfolgreich gestaltet werden. Das neue Gebäude besitzt 6 Klassenzimmer, eine Mensa und weitere Räume, in denen sich vor allem die Schüler in ihrer Mittagspause austoben können. Ganz besonders stolz ist man auf die Mensa, welche für ca. 120 Leute Platz bietet und mit abwechslungsreichen Speisen überzeugt. Natürlich ist auch zukunftsorientiert geplant worden und so besitzt auch unser neues Schulgebäude Solar- und Photovoltaiknutzung. Außerdem ist das Haus so konstruiert, dass es die Wärme speichert und sie nicht so leicht verloren geht.

Seit dem Schuljahr 2009/2010 läuft nun das Projekt Ganztagesschule und wir hoffen, dass wir mit diesem Neubau einen wichtigen Schritt gemacht haben und unser Angebot positiv angenommen wird.

Erweiterung Ev. Kindergarten Feinbauweg

Am 04.09.2012 begann mit dem Spatenstich die Erweiterung des Ev. Kindergartens Feinbauweg, welche nach 10-monatiger Bauzeit mit der Einweihung am 23.07.2013 abgeschlossen wurde. Durch die Erweiterung sind zwei Gruppen mit je 10 Krippenplätzen für Kinder von 1 bis 3 Jahren hinzugekommen, dadurch erfüllt die Gemeinde den gesetzlichen Rechtsanspruch.

Der Erweiterungsbau wurde in Holzbauweise als Energiesparhaus mit dem Energiestandard eines Passivhauses ausgeführt. Der Baukörper umfasst 3 Geschosse und hat auf einer Grundfläche von 196 m² insgesamt 438 m² Nutzfläche, der Bruttorauminhalt beträgt 2.160 m³. Die Gesamtgrundfläche des Kindergartens beträgt nun 810 m². Bei der Haustechnik wurde auch auf Energieeinsparung geschaut, so besitzt die Lüftungsanlage eine Wärmerückgewinnung und das Warmwasser wird mit einer thermischen Solaranlage erwärmt.

Die Baukosten für den Erweiterungsbau betrugen ca. 1.760.000 €. Im Zuge der Erweiterung erhielt das Bestandsgebäude einen neuen Farbanstrich (Kosten ca. 28.000 €) und erstmalig eine Markisenanlage (Kosten ca. 13.500 €). Auf dem Dach vom Erweiterungsbau sowie am feststehenden Sonnenschutz vor der Fassade des Bestandsgebäudes wurde eine zweite Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 10,78 kWp installiert. Diese Anlage ist die erste Anlage der Gemeinde, die zur Eigennutzung dient, der erzeugte Strom wird direkt verbraucht, nur der Überschuss geht ins Stromnetz. Der selbst erzeugte Ökostrom schont die Umwelt und trägt zur Reduzierung der Energiekosten bei. Die Kosten für die Photovoltaikanlage betrugen ca. 23.000 €

Kreisverkehr an der Remsbrücke

Im Bereich der Bach-, Ritter-, Remsstraße wurde ein Kreisverkehr errichtet. Fertigstellung war im September 2008.

Bau von 2 Mehrfamilien-Wohnhäusern

In der Bachstraße 32 und 41 wurden 2 Mehrfamilien-Wohnhäuser von der Gemeinde Winterbach errichtet. Seit März 2008 sind die Häuser bezugsfertig.

Alten- und Pflegeheim an der Schorndorfer Straße: Erweiterung um 24 Bewohnerplätze für Demenzkranke

Die zwei neu geschaffenen Demenzstationen im Alten- und Pflegeheim wurden im Februar 2006 eingeweiht. Beim Anbau (Gesamtkosten 2,5 Mio. €) konnte die bestehende Parkanlage für die Bewohner erhalten werden. Die Betreuung der Bewohner erfolgt durch die AWO.

Ostlandstraße: Bau der Umgehungsstraße im Osten von Winterbach

Die Ostlandstraße wurde am 24.10.2005 für den Verkehr freigegeben. Sie entlastet die Ortsmitte erheblich von Durchgangs-, Ziel- und Quellverkehr. Sie schafft zusätzlich eine zweite hochwassersichere Remsbrücke. Der Neubau hat eine Länge von 1.520 Metern plus Anbindung an die Mühlstraße mit einer Länge von 265 Metern. Die Gesamtkosten betrugen 4,326 Mio. €. Hierfür bekam die Gemeinde einen Landeszuschuss aus GVFG-Mitteln in Höhe von 2,6 Mio. €.

Sanierung der 30 Jahre alten Salierhalle

Die viel genutzte und in die Jahre gekommene Salierhalle wurde in den Jahren 2004 - 2006 umfangreich saniert. So wurde ein neues Edelstahldach mit verbesserter Dämmung aufgebracht, eine neue Lüftung eingebaut, die Toiletten, der Foyerbereich und die Tribünenanlage überholt. Die Gesamtkosten hierfür beliefen sich auf 800.000 €.

Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens im Osten Winterbachs (hinter der neuen Ostlandstraße)

Das Hochwasser-Rückhaltebecken Winterbach-Schorndorf wurde am 21.10.2005 von Umweltministerin Tanja Gönner als erstes von 4 Becken des Hochwasserverbandes Rems eingeweiht. Es hat ein Volumen von 1,17 Mio. Kubikmeter Hochwasser und verbessert den Hochwasserschutz für die remsabwärts liegenden Gemeinden erheblich. Im Falle eines Hochwassers werden die Schütztafeln am Sperrbauwerk heruntergefahren, so dass das Hochwasser der Rems in diesem Rückhaltebecken 'zwischengeparkt' wird. Hiernach kann dann das eingestaute Hochwasser so dosiert wieder abgelassen werden, dass remsabwärts keine Überschwemmungen entstehen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 15 Mio. €, wobei aber das Land einen Zuschuss in Höhe von 10 Mio. € gewährte.

Errichtung einer Parktiefgarage mit darüberliegendem Einkaufszentrum, Altenwohnungen und Arztpraxen (Ortsmitte am Bahnhofsplatz)

Die Tiefgarage mit insgesamt 88 Stellplätzen und Gesamtkosten von 2,4 Mio. € dient der Linderung der Parkplatznot im Ortskern und schafft somit eine wesentliche Verbesserung der Einkaufsmöglichkeiten in Winterbach. Die von einem privaten Investor gebauten 20 Altenwohnungen ermöglichen es den Senioren dank der zentralen Lage, sich auch im Alter selbständig zu versorgen. Auf Wunsch können Dienstleistungen vom benachbarten Alten- und Pflegeheim (z. B. Essen oder Reinigungsservice) bezogen werden.