Gemeinde Winterbach

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Öffnungszeiten Rathaus

Erreichbarkeit des Winterbacher Rathauses

Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin mit Ihrem Ansprechpartner, da die Mitarbeiter nicht immer vor Ort arbeiten.

 

Die telefonische Erreichbarkeit des Rathauses ist bis auf Weiteres zu folgenden Zeiten gegeben:

Montag, Dienstag, Donnerstag: 8.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 15.30 Uhr

Mittwoch: 8.30 - 12.00 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr sowie

Freitag: 8.30 - 12.00 Uhr.

 

Um Einlass zu erhalten, klingeln Sie bitte am Rathauseingang unter Beachtung der entsprechenden Hinweise.

Maskengebot und 3G-Regelung im Rathaus:

 

Alle BesucherInnen haben in den Räumlichkeiten des Rathauses eine FFP2-Maske zu tragen. Der Zutritt ist nur unter dieser Voraussetzung gestattet. Von der Verpflichtung ausgenommen sind Personen unter 18 Jahren. Für Personen ab 6 Jahren ist mindestens eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

 

BesucherInnen des Rathauses dürfen bis auf Weiteres nur unter Einhaltung der 3G-Regel das Rathaus betreten. Dieser Nachweis wird bei Empfang an der Rathaustürkontrolliert. So bleiben die BesucherInnen und auch wir bestmöglich geschützt.

 

Gerne können Sie uns über unsere Zentrale (Tel. 07181 7006-0, E-Mail: Gemeinde@winterbach.de) kontaktieren.

Insbesondere zum Schutz unserer älteren EinwohnerInnen werden auch weiterhinkeine Besuche bei runden Geburtstagen oder sonstigen Jubiläendurch den Bürgermeister oder einen Stellvertreter mehr durchgeführt.

Hinweise zur Grundsteuerreform

I. Allgemeine Informationen zur Grundsteuerreform

Sie haben heute Ihren Grundsteuerbescheid für das Jahr 2022 erhalten. Dieser wurde auf den derzeit gel-tenden bundesgesetzlichen Grundlagen erlassen. Diese Regelungen gelten auch für die Berechnung der Grund-steuer in den Jahren 2023 und 2024.
Das im November 2020 verabschiedete Landesgrund-steuergesetz (LGrStG) bildet ab dem 1. Januar 2025 die neue rechtliche Grundlage für die Grundsteuer. Die Grundsteuerreform wirkt sich somit erstmals in den Grundsteuerbescheiden für das Jahr 2025 aus.
Wir informieren Sie nachfolgend über die geplanten Umsetzungsschritte der Grundsteuerreform, die rechtli-chen Verpflichtungen für Sie als Grundstückseigentü-mer/in und wo Sie weitere Informationen zur Grund-steuerreform erhalten können.

II. Steuererklärung - zeitlicher und tatsächlicher Ablauf

Für die zum Stichtag 1. Januar 2022 durchzuführende Hauptfeststellung der Grundsteuerwerte sind Sie als Grundstückseigentümer/in bzw. Erbbauberechtigte/r verpflichtet, schon in diesem Jahr (2022) eine Steuerer-klärung an die Finanzverwaltung des Lan-des/Finanzamt abzugeben, nicht an Ihre Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung. Dazu wird die Finanzverwaltung des Landes im Laufe des Frühjahrs 2022 aufrufen.
Ergänzend dazu beabsichtigt die Finanzverwaltung des Landes, voraussichtlich im Frühjahr/Sommer 2022 Er-läuterungen und Ausfüllhilfen zur Steuererklärung zu veröffentlichen. Erläuterungen zu der Steuererklärung werden auch auf der Internetseite www.Grundsteuer-BW.de bereitgestellt.
In der Steuererklärung müssen Sie u.a. Angaben zu dem am Stichtag 1. Januar 2022 für Ihr Grundstück maßge-benden Bodenrichtwert machen. Diesen hat der für Ihre Gemeinde/Stadt zuständige Gutachterausschuss festzustellen. Die Bodenrichtwerte sollen frühestens ab Juli 2022 über www.Grundsteuer-BW.de eingesehen werden können. Sofern Ihr Bodenrichtwert noch nicht zur Verfügung steht, bitten wir Sie, das Portal zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufzurufen.

Die Steuererklärung ist elektronisch abzugeben. Dies kann zum Beispiel über das Portal ELSTER der Finanz-ämter vorgenommen werden. Nähere Informationen zur ELSTER-Registrierung finden Sie unter www.elster.de/eportal/registrierung-auswahl. Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig zu registrieren, da der Anmeldeprozess einige Zeit andauert.



III. Grundsteuer-Messbescheide, Grundsteuerbescheide, Hebesatz, Höhe der Grundsteuer

Der Steuermessbetrag wird, wie bisher, durch das Fi-nanzamt im Grundsteuer-Messbescheid festgesetzt. Er errechnet sich aus dem in der Hauptfeststellung zum 1. Januar 2022 festgestellten Grundsteuerwert, der mit der Steuermesszahl multipliziert wird.
Der Grundsteuer-Messbescheid bildet die Grundlage zur Berechnung der Grundsteuer.
Die tatsächlich zu leistende Grundsteuer ergibt sich aus dem von der jeweiligen Stadt bzw. Gemeinde ab dem Jahr 2025 zu erlassenden Grundsteuerbescheid.
Entscheidend für die Höhe der Grundsteuer ab 2025 ist neben den bodenwertgeprägten neuen Grundsteuer-messbeträgen der in Ihrer Gemeinde/Stadt im Jahr 2025 anzuwendende Hebesatz. Der neue Hebesatz wird sich vielerorts von dem bisherigen Hebesatz teilweise deutlich unterscheiden.
Die Gemeinde/Stadt kann den Hebesatz für 2025 erst festsetzen, wenn sie für die auf ihrem Gebiet liegenden Grundstücke die neuen Messbeträge aus den Messbe-scheiden des Finanzamts kennt.
Diese Datenbasis wird den Gemeinden/Städten voraus-sichtlich erst im Jahr 2024 vollständig vorliegen.
Vorher lässt sich daher nicht sagen, wie hoch der Hebe-satz im Jahr 2025 sein wird, und in der Folge auch nicht, wie hoch die Grundsteuer 2025 für die einzelnen Grundstücke sein wird.
Hinweis: Ab 2025 wird es Belastungsverschiebungen zwischen Grundstücken, Grundstücksarten und Lagen geben. Das heißt: Es wird Grundstücke geben, für die ab dem Jahr 2025 mehr Grundsteuer als bisher zu bezah-len ist, und Grundstücke, für die weniger als bisher zu bezahlen ist. Dies ist nach der Entscheidung des Bun-desverfassungsgerichts aus dem Jahr 2018 die zwangs-läufige Folge der Reform. Das Bundesverfassungsgericht hat die bisherige Bewertung und damit auch die Vertei-lung der Grundsteuerlast auf die Grundstücke als ver-fassungswidrig eingestuft. Der Gesetzgeber musste die Grundsteuer infolgedessen neu regeln.

IV. Weitere Informationen

Nähere Informationen zum Landesgrundsteuergesetz finden Sie unter www.Grundsteuer-BW.de, auf der Internetseite des Ministeriums für Finanzen Baden-Württemberg unter www.fm.baden-wuerttemberg.de/de/haushalt-finanzen/grundsteuer/ sowie auf der Internetseite Ihrer Gemeinde/Stadt.
Für Fragen zur neuen Grundsteuer stellt die Finanzverwaltung des Landes einen virtuellen technischen Assis-tenten (Chatbot) unter www.steuerchatbot.de zur Ver-fügung. Dieser wird laufend aktualisiert und erweitert.